100-Stunden-Arbeitswochen bei Rockstar Games – Alles freiwillig sagt der Chef

Nachdem Dan Houser von Rockstar Games darüber sprach, dass für Red Dead Redemption 2 100-Stunden-Arbeitswochen geleistet wurden, explodierte das Internet mit Kritik an diesen menschenunwürdigen Arbeitszeiten. Inzwischen folgte eine Erklärung.

Laut Dan Houser war die Produktion von Red Dead Redemption 2 die bisher härteste des Studios. Es gab laut ihm öfter die Situation, dass 100-Stunden-Arbeitswochen geleistet werden mussten. Nach dieser Aussage kam es zu heftiger Kritik. Denn für solche Arbeitszeiten hat die Community kein Verständnis. Man warf dem Unternehmen vor, die eigenen Mitarbeiter zu verheizen.

Inzwischen hat sich Dan Houser wieder zu Wort gemeldet und klärt die Situation auf. Niemand sei dazu gezwungen worden, diese Arbeitszeiten zu erbringen. Manche aus dem Team würden aber so arbeiten wollen, um etwas Großes zu erschaffen. Doch, wer dies nicht tun will, der muss es auch nicht. Rockstar Games würde sich um die eigenen Mitarbeiter kümmern. Es gäbe genug Angestellte im Team, die auch mit deutlich weniger Wochenstunden genauso produktiv seien.

Bei Rockstar Games wurden 100-Stunden-Arbeitswochen gearbeitet. Laut dem Chef aber freiwillig. Klick um zu Tweeten

Solche Arbeitszeiten sind während „Crunch Zeiten“ in Branchen mit Abgabeterminen für Produkte keine Seltenheit. So lange so etwas freiwillig passiert oder es einen Ausgleich in Form von mehr Geld oder Freizeit gibt, ist dies auch in Ordnung, wenn es die Mitarbeiter mitmachen wollen. Zu solchen Zeiten gezwungen werden sollte aber niemand.

Quelle: GamesIndustry.biz

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