5 Gründe warum Dragon Age 4 kein MMORPG werden darf!

Dragon Age Inquisition Artwork
Dragon Age Inquisition Artwork

MMORPGs begeistern Millionen von Spieler, kein Wunder das Gerüchte über ein Dragon Age 4-MMORPG auftauchen, auch bei uns – doch was spricht meiner Meinung eigentlich gegen ein Dragon Age 4 als MMORPG?

5. Weil andere es schon nicht schafften!

Ich will niemandem etwas unterstellen oder schlecht reden, aber ich glaube wir sind uns alle einig das die MMORPG-Version von The Elder Scrolls nun nicht gerade das Kampfschiff der MMORPG-Branche ist. Nur weil man ein gutes Singleplayer-Spiel gestalten kann muss das nicht gleich bedeuten, dass das Ganze auch als MMORPG funktioniert. Außerdem haben die Spieler die bisherigen Spieltitel eben auf Grund des Spieltyps gekauft.

4. Dungeons? Raids?

Gerade wenn es anfängt das ich als Spieler auf andere Spieler angewiesen bin verliere ich schon meine Motivation. Einen wirklich guten, balancierten Dungeonfinder hinzubekommen schaffen nur die wenigsten Publisher. Die Steigerung von Dungeons wären dann Raids. Klar würden mir da ein paar Möglichkeiten zur Umsetzung einfallen, aber will ich das? Will ich das mein Spielerlebnis unter der Unfähigkeit von Anderen leidet? Wenn ich etwas in den Sand setze, dann möchte ich auch, dass das meine Schuld war.

3. Kein Pay-to-Win? Wer’s glaubt!

Bisher haben alle Publisher versprochen das ausgerechnet ihr Spiel die perfekte Balance zwischen kein Pay-to-Win und Pay-to-Win hat, daraus sind oftmals tote Projekte geworden oder doch Cash Shops, die nicht nur kosmetische Veränderungen bringen. Es gibt Publisher die bezahlen Wirtschaftsökonomen, damit diese sich regelmäßig die Märkte im Spiel anschauen und somit Marktreglementierungen einsetzen können. Diese Publisher sind aber an einer Hand abzuzählen.

2. Keine NPC-Partys?

Ein Großteil der Atmosphäre in Dragon Age wird nun einmal durch die verschiedenen Handlungsstränge geschaffen und darin ist Dragon Age wirklich gut, auch was die Entscheidungen der Spieler betrifft. Doch wenn dies von Spielern übernommen werden sollte glaube ich daran das es failed, einfach, weil der Großteil der Spieler genau das nicht wollen: sich selber groß anstrengen – sie wollen eben in eine Spielwelt eintauchen und sie genießen und nicht diese erschaffen.

1. Always-On-DRM ist fürn Arsch!

Wer in den letzten Jahren den einen oder anderen Spielelaunch miterlebt hat der weiß: Always-On-DRM ist der schwarze Tod der Gaming-Branche! Überlastete Server, keine Login-Möglichkeiten, verbuggte Spiele die andere Spieler bevorteilen, unbalancierte Spiele die einen benachteiligen. Ich will da gar keine Namen jetzt nennen, wir haben darüber schon oft berichtet, auch das die Entwicklungsstudios im Nachgang dann geschlossen wurden.

Wenn ich mir ein Spiel kaufe, dann will ich nicht nur eine Nutzungslizenz, sondern möchte das Spiel jederzeit via Steam oder wie auch immer installieren und spielen können und nicht auf das Wohlwollen des Publishers angewiesen sein. Wenn die Server einmal abgeschaltet werden, dann habe ich von meinem Spiel und dem Geld das ich dafür ausgegeben habe nichts – ich könnte es dann auch gleich aus dem Fenster schmeißen.

1 Kommentar

  1. Zu Punkt 5: Dragon Age mit The Elder Scrolls vergleichen ist… Kaum möglich. Es sind beides RPGS – mehr gemeinsamkeiten gibt es nicht. Dragon Age könnte meiner Meinung nach als MMORPG funktionieren, wenn man die Definition etwas… Weiter fasst. Damit kämen wir zu…
    Punkt 2: Es spricht – denke ich – wenig dagegen, NPCs durch „Reale“ Mitspieler zu ersetzen. Es ist lediglich deutlich schwieriger, da etwas halbwegs passables hinzubekommen – und Bioware hat mehrfach bewiesen, dass sie im Multiplayer keine… „Experten“ sind. Die Multiplayer-Funktionen von Mass Effect und Dragon Age werden doch – wenn überhaupt – nur wegen der Boni, kaum wegen des Spaßes gespielt.

    Ich denke: Man könnte ein gutes MMORPG aus Dragon Age machen. Wirklich. Man hat zwei, drai Fraktionen, man hat einen großen Krieg – man hat im Grunde die Voraussetzungen für ein wundervolles MMORPG.
    ABER: Erstmal halte ich ein MMORPG für Teil 4 für unwahrscheinlich. Ich hoffe, die Entwickler besinnen sich erstmal darauf, all das „Unbekannte“ einzufühen. Da wären noch: Tevinter, Rivain, Seheron, Par Vollen, Anderfels, Antiva, Nevarra, die „Donarks“, die „Sonnenlosen“-Ebenen südlich der Korkari-Wildnis… Da ist noch jede Menge Stoff für Einzelplayer-Spiele. Ab Teil 6 könnte ich mir dann so langsam wieder ein MMORPG in der Welt vorstellen, welches das nächste Zeitalter, den Krieg darstellt.

    Ich bezweifel also stark, dass es zu einem echten, reinen MMORPG kommt. Denn: Story ist in MMORPGs eher schlecht unter zu bringen – vor allem „flexible“ Story – was ja eigentlich das mehr order minder (mehr gewollt, als gekonnte) prinzip von Dragon Age darstellt.

    Ich vermute also: Dragon Age 4 wird nach wie vor nen Einzelspieler-Spiel werden – möglicherweise mit der Möglichkeit, einen oder eine Gruppe von Mitspielern anstelle der „Team-Mitglieder“ einzuladen. Ich denke dies könnte das Spiel sehr… Spannend gestalten. Oder auch nicht. Auf jeden Fall müssen die standard NPCs dabei sein. Ohne die geht gar nichts.
    Des weiteren wird es hoffentlich im Norden Thedas spielen – der ganze nördliche Mist (Tevinter, Rivain, Nevarra, Anderfels, …) die immer wieder Erwähnung, aber nie eine „echte Rolle“ fanden. Man erfährt ständig, wie schön es in Nevarra sein soll, nach den Erzählungen von Zevran konnte ich es fast riechen, aber dort wirklich „da sein“ durfte ich leider nie. Tevinter wird auch immer sehr interessant beschrieben. Dazu gehört dann Seheron – möglicherweise auch Par Vollen.
    Vor allem würde mich aber die Geschichte um die „Dornaks“ interessieren. Diese brachten schlussendlich ja den Orden der grauen Wächter hervor….

    Also es gibt da so viel Stoff, der (leider) noch nicht erzählt wurde. Jedes Spiel endet mit einem derben Cliffhanger. Immer bleibt da diese große Infromationslücke, die man irgendwie gefüllt haben will. Und „Story“ ist nun wirklich Stoff für Einzelspieler-Missionen.

    Nun aber Sie schrieben auch: „Wenn ich mir ein Spiel kaufe, dann will ich nicht nur eine Nutzungslizenz“ – wenn sie ein Spiel kaufen, kauften sie schon immer nur eine Nutzungslizenz. Aber das ist nur eine Frage des Fachterminus. Wenn sie eine Nutzungslizenz kaufen, sollten Sie prüfen, ob sie auch den Anspruch haben, diese durchgehend zutzen. Wenn nicht: Kaufen sie das verdammte Programm nicht. Verbraucherschutztechnisch gibt es nichts schlimmeres, als sowas mit sich machen zu lassen. Deshalb: Vorher Vertragsbedingungen lesen.

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