Alle Fakten zur spannenden Rollenspiel-Reihe Fallout

Fallout fasziniert Gamer schon seit über 10 Jahren. Die spannende Reihe zeigt eine zerstörte, postapokalyptische Welt, in der es um das pure Überleben geht. Nach einem Atomkrieg im Jahre 2077 ist nämlich nichts mehr wie es einst war: Überlebende murksen sich gegenseitig ab, Mutanten bevölkern den Planeten. Die ganze Bevölkerung strukturiert sich daraufhin um: neue Städte werden erbaut, Kronkorken gelten als Währung und neben dem Sammeln gehören besser phänomenale Überlebensfähigkeiten zum Repertoire eines jeden Menschen. Als wären das nicht Gründe genug, um auf Fallout abzufahren, liefern wir euch heute noch einige spannende Facts zum Spiel.

Blühende Natur ist bei Fallout ein absolutes Fremdwort. Die Trendfarben des Spiels sind eher Braun- und Grautöne, ab und an gesellt sich ein sympathisches schwarz dazu. Alles ist zerstört, es herrscht das absolute Chaos. Kulturell und gesellschaftlich ist die Zivilisation auf dem Stand der 50er Jahre stehengeblieben. Daher rührt dann auch der unglaublich schwarze Humor der Spielreihe, der wirklich anstecken ist. Immer wieder werden Filmausschnitte aus echten Doku- und Aufklärungsfilmen aus dieser Zeit gezeigt, beispielsweise in Form einer Sequenz die darstellt, wie sich Menschen vor Angriffen mit Atomwaffe „schützen“ können. Ein Lehrer steht hier vor der Tafel und erklärt, dass die Personen bei einer Attacke einfach den Kopf unter den Tisch stecken sollen. Haben sie keinen Tisch zur Hand, dann genügt es auch ganz einfach eine Zeitung über den Kopf zu halten. Ob es nun lustig oder eher beängstigend ist wie unerfahren die Menschen damals waren, müsst ihr mit euch selbst klären.

Natürlich ist das alte Währungssystem nichtig. Es gibt genauso wenig einen Dollar wie Euros oder Złoty nicht mehr existieren. Aber die Überlebenden wissen sich selbstverständlich zu helfen, die neue, allgemeingültige Währung sind Kronkorken. Ihr könnt diese auf ganz verschiedenen Arten erlangen, beispielsweise durch einen durchdachten Tausch, durch das Absuchen der Umgebung oder das Plündern von Kadavern. Es gibt noch wesentlich mehr Wege, um an das gefragte Zahlungsmittel zu kommen. Dabei ist das Tauschen wohl die einfachste Möglichkeit, um genügend Kronkorken zu erhalten. Ihr sammelt dafür einfach alles ein, was nicht bei drei auf den Bäumen ist und tauscht es dann mit einem der diversen Händler. Bei Fallout 4: New Vegas könnt ihr Kronkorken zusätzlich in einem Casino erspielen. In der Spielbank stellt ihr zum Beispiel beim Blackjack eure strategischen Fähigkeiten unter Beweis und sahnt so richtig ab. Auch größere Summen können so spielend gewonnen werden. Außerdem klingelt der Geldbeutel, wenn ihr eine Quest abschließt sowie bei einem hinterlistigen Taschendiebstahl. Wie ihr seht, unterliegt eure Kreativität keinen Grenzen.

Apropos grenzenlose Fantasie, diese könnt ihr auch beim Erledigen der Kontrahenten vollends ausleben. Eure Gegner bringt ihr wahlweise lautlos um, erledigt sie mit Karacho oder führt sie in einen Hinterhalt. Lasst eurer kreativen Ader freien Lauf. Nicht nur die Art und Weise wie ihr eure Feinde erlegt, bleibt euch überlassen, denn auch bei den Waffen habt ihr nahezu freie Auswahl. Neben dem riesigen Waffenarsenal des Spiels, von dem ihr Gebrauch machen könnt, lassen sich auch eigene Waffen à la McGyver herstellen. Baut euch einfach euer persönliches Instrument aus verschiedenen Waffen zusammen, so seid ihr bestmöglich geschützt.

Wir bleiben beim Kämpfen, denn das ist einfach eine der wichtigsten Handlungen im Spiel. Bisher war es so, dass die reinen Kampfszenen rundenbasiert abliefen; inzwischen laufen die Scharmützel in Echtzeit ab oder mit dem V.A.T.S. (Vault-Tec Assisted Targeting System). Insgesamt lässt sich das Spiel so aus der Ego- und aus der Schultersicht spielen.

Die Figuren in den beliebten Spielen konntet ihr schon immer selbst zusammenstellen und das ändert sich auch in Fallout 4 nicht. New Vegas bietet ebenfalls wieder ein umfangreiches Skill-System mit dem ihr euren maßgeschneiderten Charakter zusammenstellen könnt. Legt eure Fähigkeiten einfach so, wie ihr es gerne hättet. Ihr könnt genauso gut ein begnadeter Sniper sein oder wahlweise als ausgefuchster Händler oder stumpfer Kämpfer durch die Lande ziehen. Das ist ganz und gar eure Entscheidung.

All das sind Gründe, warum Fallout seit 1997 einen so großen Erfolg feiert. Die Spieler haben einen beträchtlichen Handlungsfreiraum und können sich dem postapokalyptischen Abenteuer vollkommen frei hingeben. Der vierte Teil bringt wieder ein paar tolle Erneuerungen mit sich, die es gilt zu erkunden. Sicherlich ist New Vegas eure Zeit wert. Viel Spaß.

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