Angespielt: The Bard’s Tale Remastered – Nostalgie pur

The Bard’s Tale 1 ist als Neuauflage erschienen. Nach dem ersten Antesten fühlte ich mich wieder wie der kleine Junge, der 1985 eines seiner ersten Computer-Rollenspiele spielte.

Die Neuauflage von The Bard’s Tale richtet sich in erster Linie an Veteranen, die schon das Original geliebt haben. Das Spielprinzip von damals mit dem beinahe endlosen Grind, kaum Quests und wenig Story dürfte auch im Remaster kaum jüngere Spieler begeistern, die von Rollenspielen der Marke The Witcher 3 und The Elder Scrolls 5: Skyrim verwöhnt sind.

Ich selbst habe The Bard’s Tale 1985 gespielt und geliebt. Auch, wenn ich damals noch kein Englisch konnte, war mit etwas Hilfe älterer Freunde klar, was zu tun ist: Party erstellen, Monster verkloppen, Dungeons erforschen und die Helden verbessern. Die Stadt Skara Brae und die vielen Dungeons zu erkunden, hat damals unheimlich viel Spaß gemacht.

The Bard's Tale Remastered ist erschienen und lässt nostalgische Gefühle aufkommen. Klick um zu Tweeten

Das Remaster erweckte bei mir dieselben Gefühle. Ich fühlte mich in die Zeit von damals zurückversetzt, erstellte erst mal sehr lange meine perfekte Gruppe, wusste wieder sofort, wo ich hin musste, um mir die erste Ausrüstung zu besorgen und erkundete ein verlassenes Haus der Stadt nach dem anderen. Die modernisierte Grafik passt meiner Meinung nach hervorragend zum Spiel. Sich frei im 3D-Skara-Brae umsehen zu können, ist etwas, was ich mir schon 1985 gewünscht habe. Die wenigen neuen Komfortfunktionen wie Tagebuch, Automap und eine freie Speicherfunktion machen das Spiel moderner und angenehmer zu spielen, ohne, dass der Nostalgiefaktor darunter leidet.

Ich werde The Bard’s Tale Remastered definitiv weiterspielen.

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