Atlas zeigt, warum es moderne MMORPGs schwer haben

Viele MMORPG-Fans rufen nach neuen Spielen, doch erscheinen diese, werden sie wie Atlas in der Luft zerrissen. Dadurch könnte die Zukunft des Genres auf dem Spiel stehen.

Bless Online wurde bei Release heftig kritisiert und auch jetzt noch sind die Bewertungen nicht besonders gut. Fallout 76 entwickelte sich bei Veröffentlichung zu einer PR-Katastrophe für Bethesda und auch Atlas kam bei Launch alles andere als gut an.

Seit Jahren rufen Fans von MMORPGs nach neuen Spielen, doch erscheinen diese, werden Sie regelrecht zerpflückt und in der Öffentlichkeit fertig gemacht. Man bekommt das Gefühl, als wüssten die Spieler überhaupt nicht, was sie wollen, wie ein modernes MMORPG sein muss, damit sie es gut finden.

All diese Negativität, die sich im Fall der drei genannten MMORPGs zu einem Shitstorm entwickelt hat, kann schwere negative Folgen für das gesamte Genre haben. Ein MMORPG zu entwickeln, ist extrem teuer. Wagt es dann ein Entwickler und wird dann so nieder gemacht, dann überlegen es sich andere Studios zwei mal, ob sie dieses Risiko eingehen sollen. Niemand möchte mit dermaßen negativen Meldungen wie bei Bless, Fallout 76 und Atlas in den Schlagzeilen stehen und ein negatives Image angeheftet bekommen.

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Hier haben natürlich auch die Entwickler eine große Mitschuld, doch man wird auch einfach das Gefühl nicht los, als muss in jüngster Zeit jedes Spiel öffentlich fertig gemacht werden, weil die Spieler überhaupt keine Ahnung mehr haben, was sie eigentlich wollen.

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