Beim Gaming-Kauf mit Kryptowährungen bezahlen? So funktioniert’s!

Gaming und Kryptowährungen haben eine gemeinsame Geschichte: Bitcoin wurde in der Vergangenheit bereits bei Stores wie Steam angeboten. FirstBlood war eine der frühen Kryptowährungen am Markt und extra dafür zugeschnitten, bei Dota 2-Turnieren Wetten abzugeben. Kryptowährungen sind im Kommen und Gamer offen für Neues: Bringt es uns Vorteile, wenn wir in den Gaming-Stores bald mit digitalen Coins bezahlen?

Bei Steam mit Bitcoin bezahlen

Immer gut funktioniert hat die Beziehung zwischen Kryptowährungen und Gaming freilich nicht. Steam zum Beispiel nahm eine ganze Zeit lang Bezahlungen in Bitcoin entgegen und experimentierte damit bereits, als Kryptowährungen unter Gamern noch nicht sonderlich bekannt waren. Aber 2017 stellte man das Experiment ein, Steam bezeichnete den Versuch als „gescheitert“. Der Grund lag aber keineswegs darin, dass die Gamer Bitcoin nicht mochten – ganz im Gegenteil, war Bitcoin durch rasante Kursanstiege einfach viel zu teuer geworden, um für Zocker noch erschwinglich zu sein. Dabei ist das Versprechen von Coins und Gaming eigentlich ziemlich interessant: Wenn man World of Warcraft Classic abonniert hat und für das Abo mit Kryptowährungen bezahlen könnte, dann wäre das einfach eine weitere Option für die Fans – und Optionen sind immer gut, auch wenn so manchen Gamezine Redakteur WoW Classic „nicht die Bohne juckt“.

Heute möglich

Heute hat sich die Situation für Kryptos außerdem geändert: Inzwischen gibt es viele Kryptowährungen am Markt, die durchaus für Gamer interessant sein können. Man denke hier wieder an die FirstBlood Coin, die von Gamern schon vor Jahren begeistert aufgenommen worden ist. Ein weiterer heißer Kandidat, um Spiele zu bezahlen, ist die Tron Coin. Tron ist eine Plattform mit der Vision, allen Nutzern ein dezentralisiertes System zur Verfügung zu stellen und wird von der Tron-Community verwaltet. Viele Kunden kaufen die Coin inzwischen und die Kurse sind nicht so astronomisch hoch wie bei Bitcoin. Zum Bezahlen in Gaming-Stores könnte Tron also perfekt sein. Auch Währungen wie Ethereum könnten in Zukunft Standard beim Bezahlen in Stores sein. Oder auch Libra: Die Facebook Coin soll ja bekanntlich alles können, wieso also damit nicht die eigenen Gaming-Einkäufe bezahlen? Aber was bringt es uns Gamern überhaupt, wenn wir mit Bitcoin und anderen Coins einkaufen gehen?

Ziemlich sicher

Ein Faktor ist bestimmt die Flexibilität. Tron und Co. sind bequem über elektronische Wallets zu verwalten und erweitern den Spielraum bei Zahloptionen. Außerdem sind Kryptos extrem sicher: Sie sind dezentralisiert, modern, mit Blockchain verschlüsselt und dadurch fälschungssicher. Das ist auch dann wichtig, wenn man Spiele über unbekannte Händler importiert oder in kleinen Stores, abseits von Steam, extrem teure Collectors Editions kauft. Denn nicht nur für digitale Spiele kann man Kryptowährungen als Zahlungsmittel benutzen! Die großen Konsolenhersteller Sony, Nintendo und Microsoft müssen Kryptowährungen aber erst noch in ihr Sortiment der Zahlungsmöglichkeiten aufnehmen. Wünschenswert wäre das aber in jedem Fall. Vorreiter ist aktuell Ubisoft: Die französische Firma will bald einen Blockchain-basierten Marktplatz für In-Game-Käufe anbieten. So muss das sein!

Fazit

Kryptowährungen und Gaming könnten eine echte Liebesbeziehung werden. In Stores mit Tron, Bitcoin und Co. zu kaufen wäre nicht nur praktisch, sondern auch sicher und mehr Optionen schaden nie. Erste gute Erfahrungen gibt es ja schon bei Gaming und digitalen Coins. Jetzt müssen nur die ganz großen Hersteller, abseits von Firmen wie Ubisoft, noch nachziehen.

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