Blizzard

Activision Blizzard übernimmt King und gewinnt 500 Millionen Spieler!

Als ich diese Pressemeldung von vor ein paar Minuten gelesen habe wäre mir ja im ersten Moment alles aus dem Gesicht gefallen. Activision Blizzard hat nun King.com übernommen und erreicht laut eigener Aussage über 500 Millionen Spieler. Anbei das genaue Zitat:

Wir erreichen jetzt über 500 Millionen Nutzer in fast jedem Land der Welt. Das macht uns zum weltweit größten Spielenetzwerk. Wir wollen unserem Publikum großartige neue Möglichkeiten bieten, ihre Lieblingsmarken – von Candy Crush über World of Warcraft bis hin zu Call of Duty und mehr – auf Mobilgeräten, Konsolen und PCs zu erleben. Im Namen von ganz Activision Blizzard heißen wir Riccardo, Sebastian, Stephane und all die anderen talentierten King-Mitarbeiter in unserer Familie willkommen.
Bobby Kotick, Chief Executive Officer Activision Blizzard

Das ist ja schon einmal eine gewaltige Kampfansage wie ich finde. Erst zuletzt haben wir darüber berichtet das sich Vivendi von Blizzard getrennt hat und wir vermuteten als einen der Gründe die sinkenden Abonnement-Zahlen (letzte bekannte Angabe: 5,6 Millionen Abonnenten).

Die Chancen für Activision Blizzard

Doch was bedeutet das nun alles für den User? An dieser Stelle hat sich Activision Blizzard ein riesiges Netzwerk potentieller neuer Kunden weltweit erschlossen, mit gespeicherten Zahldaten und so weiter und hat sich somit eine fast einmalige Möglichkeit zur Cross-Promotion aller ihrer Produkte eröffnet.

Dazu kommt das King durchaus eine sehr hohe Expertise auf dem mobilen Markt, ins Besondere von kostenlosen Cash Shop Apps, besitzt, was man von Activision Blizzard, meiner Meinung nach, nun nicht gerade behaupten kann.

Wie ist meine Meinung dazu?

Diese beiden Komponenten lassen mich persönlich einfach erst einmal gespannt bleiben, gespannt auf das, was jetzt passiert. Diese Akquise kann gut, oder aber auch schlecht ausgehen und bietet für alle Beteiligten, inklusive des Spielers, ein sehr starkes Potential.

Von daher will ich das alles gar nicht bewerten oder negativ sehen, sondern vielmehr als Möglichkeit etwas wirklich tolles zu schaffen – also jetzt aus Sicht von Activision Blizzard und King. Und darauf freue ich mich, einfach aus dem Grund, weil ich dann wieder darüber schreiben kann, egal ob Hassrede oder Lobhymne.

Blizzard vor dem Aus? Vivendi verkauft alle Firmenanteile!

Blizzard vor dem Aus? Vivendi verkauft alle Firmenanteile!
Blizzard vor dem Aus? Vivendi verkauft alle Firmenanteile!

Ja, richtig gelesen, der Medienkonzern Vivendi hat seine Restanteile an Activision Blizzard für satte 1,1 Milliarden Dollar verkauft, offenbar glaubt man das der Zenit längst überschritten wurde und nicht mehr umkehrbar sei, wieso sollte man sonst seine Firmenanteile vor dem Release der nächsten Erweiterung verkaufen? Ich würde es ja hinterher machen, außer wenn die Kosten bis dahin nicht den zu erwartenden Umsatz übertrifft.

Wieso verkaufen, wenn alles gut läuft?

Erst im Jahr 2013 hat Vivendi Firmenanteile von Activision Blizzard an Activision Blizzard im Wert von 8 Milliarden Euro verkauft. Als zusätzliche Anmerkung: Vivendi hatte nur noch 5,7 % der Aktienanteile von Activision Blizzard, dennoch könnte dies ein Warnsignal sein.

Wie oben schon erwähnt, wenn ich vom Erfolg und positiven Umsätzen ausgehen würde, würde ich doch niemals, egal wie viel es ist, meine Anteile an etwas verkaufen, dies mache ich nur, wenn ich mit dem Projekt abgeschlossen habe. Mit 5,7 % Aktienanteile hat man sowieso nicht so wirklich Mitspracherecht, von daher gehe ich davon aus, dass diese Entscheidung aus wirtschaftsökonomischen Gründen getroffen wurde.

Absprung vor dem Kollaps?

Dies könnte mit dem anhaltenden Schwund von Abonnentenzahlen zu tun haben, welcher bereits im Mai 2015 auf nur noch 7,1 Millionen Abonnenten in World of Warcraft gesunken waren, als auch der Entscheidung im November 2015 keine Abozahlen für World of Warcraft mehr zu veröffentlichen. Ein wenig widersprüchlich ist das offizielle Statement von Vivendi, welches besagt das der Marktwert von Activision Blizzard im letzten Jahr um 90% gestiegen sei.

Es bleibt abzuwarten wie es mit Activision Blizzard nun weitergeht, immerhin wurde im September 2014 das große, neue, NextGen-MMO Titan von Blizzard eingestellt.

Blizzard an den Phantom-/Geister-Monstern in Diablo 3

Diablo 3 Artwork
Diablo 3 Artwork

Manche Affixe sind in Diablo 3 der garantierte Tod für den virtuellen Helden, da kann er noch so stark und gut ausgerüstet sein, bei manchen Kombination liegt man einfach. Genau diesen Umstand möchte Blizzard nun ändern, teilweise jedenfalls.

Die Spanne zwischen zu einfach und nicht schaffbar

Denn die Geister-, oder auch Phantom-Monster, haben Tradition in der Diablo-Spielreihe und auch, dass diese mit starken Fernangriffen zuschlagen.

Dadurch werden Nephalemportale, oder auch große Riftportale, oftmals zu einem Glücksspiel, was Blizzard unterbinden möchte. Man möchte zwar einen flexiblen und variablen Ablauf der Nephalemportale und Riftportale anbieten, jedoch soll die Spanne zwischen “zu einfach” und “nicht schaffbar” geschmälert werden, vorausgesetzt natürlich man spielt auf einer Schwierigkeitsstufe, welche auch für die Ausrüstung des Helden ausgelegt ist.

Was wird denn geändert?

Der Hauptfokus sind erst einmal die Geister- / Phantom-Gegner, da diese, besonders als Elite-Gruppen, einem schon sehr übel zusetzen. So wird hier generell an der Mechanik geschraubt.

So wird die Mechanik des Seelenentzuges angepasst und die Monster müssen für ihre Angriffe näher an ihr Ziel heran. Außerdem wurde der ausgeteilte Schaden reduziert und der Schaden des kanalisierenden Angriffes wird über eine längere Zeitraum auf euren virtuellen Helden einwirken, aber mit größeren Abständen bevor der Schaden tickt, also wird hier der Intervall, in welchem der Schaden ausgeteilt wird, erhöht.

Grundsätzlich begrüße ich das natürlich, finde aber selber gerade solche Gegner durchaus herausfordernd, was ja auch das Spiel an sich ausmacht. Vielleicht hätte man die Häufigkeit einfach nur reduzieren sollen, denn diese ganzen Änderungen klingen schon nach einem Nerf wie ich finde.

Warcraft 3 HD-Remastered Edition auf der BlizzCon 2015?

Warcraft 3 Reign of Chaos Screenshot
Warcraft 3 Reign of Chaos Screenshot

Oh Gott, wie viele Stunden habe ich alleine, mit meiner Familie oder mit meinen Freunden im Battle.Net von Warcraft 3 versenkt? Ich weiß es nicht.

Bereits seit der BlizzCon 2013 gibt es immer wieder Gerüchte über eine potentielle HD-Remastered Editition des Klassikers Warcraft 3: Reign of Chaos von Blizzard, denn dort wurde gesagt das sich einige Angestellte, wenn es die Zeit denn zulässt, mit der Entwicklung von HD-Versionen von Klassikern beschäftigen.

Und welche Hinweise gibt es auf eine HD-Remastered Edition?

Auf Reddit wurde ein Beitrag im Warcraft-Bereich eröffnet, nachdem der chinesische Partner von Blizzard NetEase einen Account im sozialen Netzwerk Weibo für Warcraft 3 eröffnet hat. Weibo ist an dieser Stelle die chinesische Schwester von Twitter. Die Nachricht ist noch nicht einmal einen Tag alt und schon jetzt hat der Weibo-Account über 20.000 Follower.

Auf dem Account wurden seitdem verschiedene Bilder veröffentlicht, welche alle im Zusammenhang mit Warcraft 3 stehen, sowie animierte Charaktere in einer Remastered-Version enthalten.

Warcraft 3 HD-Remastered animierter Illidan
Warcraft 3 HD-Remastered animierter Illidan

Darüber hinaus wird mit dem Bild von den Dragon Balls gespielt, von denen es ja 7 Stück gibt, welches ebenfalls in den Account geladen wurde, aber auch der Vizepräsident von NetEase hat auf seinem Account einen Hinweis hinterlassen: “1, 2, 3, 4, 5, 6, …”, was durchaus auf ein 7. Produkt schließen lässt, welches noch kommen wird.

Ich kenne Warcraft 3 nicht, was ist das?

Warcraft 3 ist sozusagen der Vorgänger von World of Warcraft. Man hatte seine Storykampagnen und ein paar Fun-Maps zum Spielen. Durch das Battle.net konnte man aber gegen jeden anderen spielen, welcher ebenfalls das Spiel hatte.

Außerdem gab es einen Karten-Editor, welche dann, wenn man diese Karte noch nicht hatte, heruntergeladen hat und dann jederzeit spielen konnte. So entstand zum Beispiel Tower Defense oder auch DOTA, diese Spielvarianten haben im Battle.net ihren Ursprung.

Ingame-Goodies der BlizzCon 2015 von Blizzard vorgestellt

BlizzCon
BlizzCon

Wieder einmal ist ein Jahr vergangen und wieder einmal lädt Blizzard zur BlizzCon, doch was ist das besondere an der BlizzCon 2015 und welche Ingame-Goodies gibt es zu ergattern? Das sind nur einige, wenige Fragen, welche sich Besucher der BlizzCon und Blizzard-Anhänger stellen.

Was ist die BlizzCon und wann findet sie statt?

Am 6. November 2015 und 7. November 2015 findet die neute BlizzCon, Blizzards eigene Spielemesse und Community-Feier, im Anaheim Convention Center, statt.

Auf dieser Messe werden normalerweise viele und ausführliche Podiumsdiskussionen, als auch, wie es nun einmal auf einer Spielemesse üblich ist, viele Spiele zum anspielen angeboten. Für Fans von eSport ist durchaus auch gesorgt, denn es werden auf der BlizzCon 2015 ebenfalls eSports-Turniere stattfinden.

Was springt für mich auf der BlizzCon 2015 raus?

Wie in den vergangen Jahren wird es für Teilnehmer der BlizzCon exklusive Ingame-Goodies geben, welche ausschließlich über Codes zu erhalten sind. Diese werden exklusiv auf der BlizzCon verteilt und wurden die letzten Jahre nicht nachträglich über andere Wege an die Community ausgegeben.

Auf Grund der Exklusivität dieser Codes sind diese für Spieler immer heiß begehrt und einige, findige BlizzCon-Teilnehmer verkaufen diese nachträglich auf verschiedenen Handelsplattformen für viel Geld.

Welche Ingame-Goodies gibt es auf der BlizzCon 2015?

Anbei die Aufstellung der Ingame-Goodies, welche man auf der BlizzCon 2015 für sich ergattern kann:

  • World of Warcraft: Kampfhaustier Murkidan
  • Heroes of the Storm: Reittier Nexuskampfbestie
  • Hearthstone: BlizzCon 2015-Kartenrücken
  • Starcraft 2: Xel’Naga- und “Speer des Adun”-Portraits
  • Diablo 3: BlizzCon-Flagge, Murkgoblin Gefährten und Murkgoblin-Portrait