Das stört mich an trans-, bi- oder homo-Spielcharakteren

„Ey du Spacken! Wie kannst du sowas nur sagen?!?!?!?!1111elf“

Ganz einfach: Es gibt nur sehr, sehr wenige Spiele in denen die Charaktere so dargestellt werden, wie sie eigentlich auch sind, als ganz normale Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung, ändert nichts daran, dass es Menschen sind.

Oft werden diese Charaktere als übermäßig sexuell, gutgebaut, durchtrainiert und als Leckerchen dargestellt. Schon einmal darüber nachgedacht, dass das nicht das gängige Bild eines Menschen ist, sondern nur ein paar, die behaupten dies müsse der Standard sein?

Wenn ich mir ein Spiel kaufe, welches generell eine nicht-heterolastige Geschichte beinhält habe ich absolut kein Problem damit verschiedene Facetten von Personengruppen kennenzulernen oder mit ihnen zu interagieren.

Das stört mich wirklich!

Was mich wirklich stört ist, dass dann ein Vorzeigeschwuler oder eine Vorzeigetranse genommen und diese als der große Durchbruch gefeiert wird, oder die Option das man in einem Spiel freie Entscheidungswahl hat, auch bei erotischen Abenteuern.

Seit wann ist freie Entscheidungswahl eine zivilisatorische Neuerung, oder ist es diese nur für diese Personengruppen? Ist die gesonderte Herausstellung und die gezielte „Bewerbung / Promotion“ dieses „Features“ dann nicht eigentlich eine Form der Diskriminierung?

Wie kann ich nur von Diskriminierung sprechen?

Wieso ich das denke? Das Wort Diskriminierung stamm vom lateinischen discriminare ab und bedeutet „trennen, absondern, abgrenzen, unterscheiden“. Nun kann man sicherlich darüber diskutieren ob es sich hierbei um eine negative oder positive Diskriminierung handelt, faktisch ist es aber eine.

Ich will dieses Thema auch gar nicht an bestimmten aktuellen oder älteren Themen festmachen, sondern will zu diesem Thema halt einfach meine Meinung niederschreiben. Jedoch sehe ich das ähnlich kritisch in allen Medien – oft werden Charaktere meines Erachtens unverhältnismäßig dargestellt.

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