Der Einsatz von Charts bei Glücksspiel und Sportwetten

Glücksspiel und Sportwetten haben einiges mit dem Aktienmarkt gemeinsam. So tätigt der Spieler beziehungsweise Aktionär in beiden Fällen ein Investment und hofft auf kurz- oder langfristige Gewinne. Es ist also nicht verwunderlich, dass sowohl Spieler als auch Aktionäre Tabellen und Charts einsetzen, um die eigene Gewinnwahrscheinlichkeit zu erhöhen. Doch worin unterscheiden sich diese Anlageformen eigentlich und wann macht der Einsatz einer Chartanalyse wirklich Sinn?

Beim Glücksspiel muss direkt zu Beginn festgehalten werden, dass es keine Möglichkeit gibt, die Bank über eine Analyse des Spiels oder der letzten Ereignisse langfristig zu schlagen. So basieren Casinospiele, egal ob Tisch- oder Slotspiele, stets auf einer Spielmechanik, die den Spieler mathematisch benachteiligt. Aus diesem Grund gibt es auch keine Möglichkeit, die eigene Rückzahlungsquote und damit Gewinnwahrscheinlichkeit über das mathematische Maximum hinaus zu erhöhen. Stattdessen ist es einerseits nur möglich, Gebrauch von Charts zu machen, um das eigene Spielverhalten in manchen Spielen zu optimieren. Dies wäre beispielsweise beim Black Jack der Fall, bei dem der Spieler seine Entscheidungen des Kartenziehens optimal fällen muss, um den Bankvorteil tatsächlich auf unter 1 % zu reduzieren. Andererseits bedienen sich illegale Möglichkeiten der Spielanalyse Charts, um den Bankvorteil aufzuheben. Ein Beispiel hierfür wäre das Kartenzählen beim Black Jack, bei dem das Spielverhalten von den bereits gespielten Karten abhängig gemacht wird. Solche Möglichkeiten sind aber nicht nur verboten, sondern sowohl in landbasierten als auch Online Casinos inzwischen praktisch unmöglich, da entsprechende Sicherheitsmaßnahmen bestehen. Bei ​Dcasino.de​ werden mögliche Strategien für ein erfolgreiches Spiel im Casino im Detail besprochen.

Im Falle von Sportwetten erscheint eine Chartanalyse wiederum interessanter. Zwar besteht hier auch gewissermaßen ein Bankvorteil, da der Buchmacher die Quoten festlegt und dabei eine eigene Gewinnmarge einberechnet, die den Spieler benachteiligt. Allerdings kann der Buchmacher die Ereignisse nicht beeinflussen, sondern lediglich einschätzen und in seinen Quoten repräsentieren. Eine Chartanalyse kann dem Spieler in diesem Zusammenhang helfen herauszufinden, ob die Quote eines Spiels tatsächlich angemessen ist oder ob die Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses nicht in der Höhe der Quote repräsentiert wird. Ein Beispiel hierfür wäre der Versuch des Spielers, die tatsächliche Leistungsfähigkeit eines Fußballteams zu analysieren, indem irreguläre und durch Zufall entstandene Treffer aus den Partien gestrichen werden. Das Ergebnis ist eine neue Tabelle, welche bei gelungener Analyse eher das Leistungsniveau eines Teams widerspiegelt. Auf Basis dieses gewonnenen Charts kann dann entschieden werden, ob eine Quote einen Vorteil für den Spieler bietet.

Abschließend können insbesondere bei Sportwetten Chartanalysen auch dabei helfen, das eigene Spielverhalten zu kontrollieren und optimieren. Hierzu existieren spezielle Excel
Tabellen und Programme, die beispielsweise die eigene Wettaktivität und Performance als Graph aufschlüsseln. Nach entsprechender Analyse kann der Spieler dann Veränderungen am eigenen Spielverhalten vornehmen, um die eigenen Chancen zu erhöhen. So können beispielsweise eigene Wettlimits bestimmt und wöchentliche Veränderungen im Gesamtvolumen vorgenommen werden, um kurzfristige Verluste auszugleichen. Gleichzeitig lässt sich hierdurch auch feststellen, ob die eigenen Fähigkeiten der Spieleinschätzung tatsächlich ausreichen, um langfristig Gewinne erzielen zu können.

Insgesamt können Sportwettende Charts demnach vielfach einsetzen, weshalb spezielle Programme und Apps auch eine sinnvolle Erweiterung des eigenen Wettverhaltens darstellen. Dies ersetzt jedoch nicht die eigene Spielanalyse, welche weiterhin die Grundlage für erfolgreiche Sportwetten bildet.

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