Der Umgang der Medien mit einem Vergewaltigungsspiel ist schrecklich!

Ich habe mich ja bereits gestern kurzfristig zum Thema der geplanten Veröffentlichung eines Vergewaltigungsspieles auf Steam geäußert. Heute möchte ich den Umgang der Großteil der Medien mit dem Thema kritisieren und zwar an einer ganz bestimmten Stelle!

In dem verlinkten Artikel habe ich mich ganz bewusst und mit voller Absicht dazu entschlossen weder den Namen des Entwicklerstudios oder des Spieles zu nennen oder zu verlinken, einfach, weil ich so einem abscheulichen Abfall keine Werbung geben, es aber trotzdem thematisieren möchte.

Nun ist das Netz voll mit Artikeln die über dieses Spiel reden, es verlinken und für jeden gestörten Psychopathen oder halbstarken Jugendlichen fast „frei zugänglich“ machen. Dieser Umgang mit dem Thema und die unreflektierte Arbeitsweise der Großteil der Medien bringt mich hier zum kotzen.

Ja, normalerweise benennt man immer alles im Journalismus, ist mir ja alles klar, aber bei diesem Thema gibt es für mich einfach eine Grenze. Die Grenze liegt da, dass ich mich mit aller Gewalt gegen dieses Spiel wehre, aber ums verrecken keinen Link zu diesem Abfall posten werde.

Falls das hier also ein anderer Redakteur lesen sollte: Man muss nicht immer alles benennen und manchmal ist es auch besser nicht dem Gedanken „Wenn ich das nicht schreibe, dann lesen die woanders!!!!“ nachzujagen. Leute, denkt doch mal ein bisschen mit – es kann nicht immer nur um die verdammten Klicks und Reichweite gehen, doch nicht bei so einem Thema und schon gar nicht, wenn man damit einen potentiellen Erfolg dieses Spieles billigend in Kauf nimmt.

Sollte dieses Spiel tatsächlich veröffentlicht werden, dann wird die grafische Darstellung und gewollte Vergewaltigung von Frauen allmählich den Weg in den Mainstream finden und das dürfen wir, als Community, als Gamer, als die nicht-zurückgebliebenen, nicht zulassen.

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