Die Mod-Tool-Veräppelung von The Witcher 3

The Witcher 3 Stadt InGame Grafik
The Witcher 3 Stadt InGame Grafik

Die Fans des RPG-Hits The Witcher 3 haben sich riesig auf die Veröffentlichung des RED Kits gefreut, um eigene Abenteuer und vielleicht sogar komplett neue Spiele mit der Engine des Spiels entwickeln zu können. Noch im Januar 2014 versprach Marcin Iwinski, der CEO von CD Project RED, dass man das RED Kit für The Witcher 3: Wild Hunt nach Release des Spiels veröffentlichen werde und damit könnten Fans dann ihre eigenen Abenteuer entwickeln. Nun sind die Mod-Tools erschienen und es folgte ein Shitstorm.

Kein RED Kit für The Witcher 3!

Denn es handelt sich bei diesen Tools nicht um das RED Kit und auch nicht um einen vollwertigen Editor. Vielmehr erlauben es die Mod-Tools, Anpassungen am Spiel vorzunehmen und gewisse Dinge zu verändern. Laut Marcin Iwinski seien die Mod-Tools für diejenigen gedacht, die mit derartigen Werkzeugen bereits Erfahrung haben. Ein richtiger Editor sind sie nicht. Die Fans zeigen sich enttäuscht und lassen ihrem Ärger beispielsweise über Twitter freien Lauf. Dort meldete sich CD Projekt REDs Community Manager Marcin Momot zu Wort und erklärte, dass man keine Pläne habe, ein vollwertiges RED Kit zu veröffentlichen. Dies heizte die Stimmung nur noch mehr an, da sich viele Fans nun veräppelt vorkommen. Schließlich hieß es im Januar 2014 noch, dass ein echtes RED Kit kommen solle und dass damit eigene Abenteuer entwickelt werden können. Genau darauf hatten sich die Fans gefreut. Eigene Abenteuer in einer riesigen offenen Spielwelt mit der Engine und den Systemen von The Witcher 3 zu erstellen.

Ob es nochmal ein Umdenken von Seiten CD Projekt RED gibt, ist nicht bekannt. Jedoch ist dies nach dem „Grafik-Downgrade“-Shitstorm schon das zweite Mal, dass man die Fans enttäuscht hat.

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