Die Unterteilung von Spielen in Kategorien

Man kann Spiele in drei bis vier Kategorien unterscheiden. In der ersten gibt es keine Story oder sie ist so Rudimentär, dass sie vernachlässigt werden kann. Beste Beispiele dafür sind Spiele wie Tetris und Super Mario. In der nächsten sind die Spiele, in denen zwar eine Story vorhanden ist, diese aber primär als Begründung für das Spielprinzip dient. Bestes Beispiel: Just Cause.

Nein, man stürzt kein Diktator-Regime in dem man irgend welche Öltanks in die Luft jagt. Trotzdem wird einem erzählt: Jage alles in die Luft, dass irgendwie danach aussieht, BOOOM zu machen. Die Geschichte ist nicht sehr tiefgründig aber – wen juckts? Man darf Zeug in die Luft jagen grins. Dann gibt es noch die Spiele, in denen sich wirklich um die Story Gedanken gemacht wird. Beispiele hierfür sind Witcher und auch The Elder Scrolls.

Ohne die umfassenden Geschichten die in diesen Spielwelten erzählt werden, wären sie nur halb so gut, wenn überhaupt. In der letzten Kategorie zähle ich solche Spiele, die nur wenig bis gar kein Gameplay haben, dafür aber eine unglaublich gute Story haben.

Ich kenne zum Beispiel niemanden, der To the Moon durch gespielt hat und dabei nicht geheult hat wie ein Schlosshund. Grundsätzlich gilt: Ein gutes Spiel muss nicht das beste Gameplay oder die beste Story haben, aber mindestens eines davon sollte es richtig gut machen.

Letzten Endes bleibt es eure Entscheidung, ob euch ein „Aliens böse, töten!“ á la Serious Sam reicht, oder ob es eine ergreifende Story wie in Life Is Strange sein muss, um euer Gamerherz höher schlagen zu lassen.

Falls bei euch letzteres der Fall ist und ihr glaubt, dass der Name wohl Programm sein muss, könnt ihr ja mal hier Faust kostenlos spielen und euch selbst davon überzeugen, ob es Johann Wolfgang von Goethe gerecht wird, oder ob ihr am Ende doch nur denkt: „Der Menschheit ganzer Jammer faßt mich an.“

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