Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske im Review

Dishonored 2
Dishonored 2

Hallo liebe GameZine Community,

ich bin kein Spiele-Journalist, sondern lediglich YouTuber/Streamer und schreibe für gewöhnlich keine Reviews bzw. Rezensionen, also verzeiht bitte, wenn das Ganze ein wenig holprig meinerseits ist.

Zunächst einmal möchte ich mich bei Stefan, einem der Autoren dieses Blogs danken, dass er mich eingeladen hat in Zusammenarbeit mit Zenimax, dem Verleger oder wie es in der Spiele-Industrie heißt: “Publisher” diese Review überhaupt möglich zu machen. Damit meine ich, dass mir die Möglichkeit gegeben wurde, das Spiel “Dishonored 2” vor dem eigentlichen Release anzutesten und mir eine Meinung zu bilden.

Dabei ist mir das Wort Meinung sehr wichtig und ich möchte betonen, dass das meine Sichtweise ist. Sprich ihr, liebe Leser/Zuschauer, könnt, dürft und sollt eine eigene Meinung haben. Damit ihr aber nicht erst das Spiel kaufen müsst, um einen Eindruck zu bekommen, teile ich meine Erfahrungen mit euch. Ganz im klassischen Sinne einer Review, möchte ich verschiedene Aspekte des Spiels beleuchten, die mir während meinen ersten Stunden in der Welt von Corvo und Emily sowohl positiv, als auch negativ aufgefallen sind.

Bevor ich jetzt loslege, gibt es hier noch den Link zum archivierten Livestream falls ihr lesefaul seid, oder einfach nur die Grafik auf Ultra-Einstellungen bewundern wollt.

Um direkt beim Thema zu bleiben

Im Vergleich zum 1ten Teil hat sich natürlich grafisch viel getan. Grade auch die neue, hauseigene Void-Engine hilft die Shader und Texturen darzustellen, wie man es sonst nur aus Assassin’s Creed Spielen (man erinnere sich an die großen Fortschritte zwischen AC II und AC III sowie AC BF) oder von der Frostbite Engine aus dem Hause Dice (zB Battlefield 3 und 4, Battlefront – und ja ich lasse Battlefield 1 bewusst außen vor, denn das ist noch mal ein ganz anderes Level) kennt.

Void-Engine, Grafik und FPS-Belastung

Die Void-Engine repräsentiert das, was Bethesda Spiele für mich ausmachen. Sie ermöglicht unter anderem ein sehr offenes Leveldesign, mit einer reaktiven Spielwelt, die sowohl für sich agiert, als auch auf den Spieler reagiert. Damit meine ich nicht nur schöne Lensflares und eine atemberaubend detailreiche Welt, nein, damit meine ich auch Props und Assets, die mich immer wieder auf der mikroskopischen Ebene einzelner Items bis zum makroskopischen Straßenzug immer wieder zum Staunen bringen, etwas, das der 1te Teil zwar versucht hat, aber selbst nicht in der Remastered Version schaffte.

Dishonored 2 Screenshot #2
Dishonored 2 Screenshot #2

Nun gibt es aber auch die Kehrseite der Medaille, wie z.B. vermehrte Beschwerden von Steam-Usern, man könne das Spiel nicht richtig spielen, da man FPS-Einbrüche, sogenannte Framerate-Drops hätte. das kann ich allerdings nicht bestätigen, was vllt. daran liegen mag, dass mein PC natürlich ein Arbeitsinstrument ist für mich und auch dementsprechende Hardware verbaut wurde. Doch auch Freunde, mit denen ich meine Steambibliothek teile, die nur einen Standard Aldi PC haben, konnten das Spiel flüssig spielen, natürlich nur auf dem Einstellungsgrad “medium”.

Dishonored 2 nutzt den Kopierschutz Denuvo, der sowohl als bisher ungeknackt, als auch als sehr umstritten gilt, weil er wie die gemeine Gamer sagt: “nach Hause telefoniert”. Sprich es wird ab und an eine Internetverbindung benötigt, sonst kann man das Spiel nicht starten, kann in manchen Fällen halt zu ärgerlichen Situationen führen, gerade wenn man mal kein Internet hat. Das ist aber für mich nicht unbedingt ein Grund das Spiel nicht zu kaufen, aber ich wollte es fairnesshalber erwähnen.

Macht es Spaß Dishonored 2 zu spielen?

Da ich selbst meist Leser bin und nicht selbst Autor, weiß ich, dass man nicht unbedingt lesen möchte was für eine tolle Grafik ein Spiel hat, sondern vielmehr erfahren möchte, wie es sich denn spielt, sozusagen wie das Spiel in der Hand liegt. Und hier muss ich sagen zeigt sich ein rundes Bild. Gameplaytechnisch gesehen habe ich mich für Emily entschieden (also ich gehe eher auf Stealth) und kann daher nur wenig zu den Fähigkeiten von Corvo sagen, bzw. wie sich das Spiel dort verhält, sprich wenn die Welt in Chaos versinkt. Und das ist meiner Meinung einer der größten Pluspunkte dieses Spiels.

Der hohe Wiederspielwert, sowohl als Emily, als auch als Corvo, kann man das Spiel spielen, ohne eine einzige Person zu töten oder man entscheidet sich dafür alle Feinde abzuschlachten – und dass meine ich ziemlich wörtlich. Die Gore-Elemente im High-Chaos/Lethality Run reichen von weit spritzendem Blut über abgetrennte Körperteile, bis hin zum Verbrennen bei lebendigem Leib. Durch das, für mich, geniale Leveldesign erlaubt das Spiel dem User verschiedene Herangehensweisen an die jeweils aktuelle Situation. So kann z.B. jedes Hauptziel entweder ermordet werden oder man kann es nicht-tödlich neutralisieren.

Dishonored 2 Screenshot #14
Dishonored 2 Screenshot #14

Neben dem Faltschwert, mit dem man entweder Gegner lautlos überwältigen kann oder so ihnen im offenen Duell stellen kann, gibt es auch die relativ laute Pistole und die leise Armbrust mit verschiedenen Munitionstypen. Aber auch hier gibt es neben normalen Bolzen und Brandbolzen, die nicht tödlichen Betäubungsbolzen. Soweit zu den klassischen Waffen, die man auch schon in Teil 1 zur Verfügung hatte.

Darüber hinaus gibt es die Schattenkräfte, im Fall von Emily ist, dass der aus Teil 1 bekannte Teleport/Dash, Nachtsicht usw., darüber hinaus gibt es aber auch neue Kräfte wie z.B. die Schattengestalt, in der man nahezu unsichtbar wird und sich Feinden unbemerkt nähern kann um diese entweder schlafen zu legen oder brutal auseinander zu reißen. Mehr möchte ich an dieser Stelle zu den Fähigkeiten nicht sagen, aber ihr könnt ja mal ins Game reinschauen, grade zum Ende des Livestreams experimentiere ich sehr viel mit dem Dash.

Taktiken und Storytelling

Während man am Anfang des Abenteuers sich noch eher den aus Teil 1 bekannten Aufsehern stellt, kommen schnell weitere Gegnertypen hinzu, die sehr viel aufmerksamer sind, sprich eine weitere Herausforderung für Leute, die wie ich den Low-Chaos Run wagen und auch mal den ein oder anderen Speicherpunkt neu laden müssen. Ich verrate nur so viel: An den perfiden Tötungsmaschinen beißt sich auch ein erfahrener Dishonored Spieler im Stealth-Run auf normaler Schwierigkeit die Zähne aus.

Das Storytelling ist wie auch schon im ersten Teil gewöhnungsbedürftig. Der sehr lange Prolog zieh sich hin und ungeduldige Spielen werden hier wohl eher abgeschreckt. Wer sich allerdings darauf einlässt in diese Welt einzutauschen, den erwartet neben ausgereiften Hauptcharakteren und einer gut durchdachten Story, auch jede Menge nette Nebenquests, die manchmal ganz schön gut versteckt sind, aber einem ungemein das Leben erleichtern und eine Tonne an Lore versteckt in Büchern und Briefen, die dem Spieler tiefe Einblicke in die Geschichte der Stadt Karnaca und deren Bürger bietet.

Fazit:

Dishonored 2 ist ein sehr gut inszeniertes Action-Adventure, mit hohem Wiederspielwert selbst nach dem ersten Durchlauf. Es bietet Herausforderungen selbst für geübte Spieler und gibt mit seiner reichhaltigen Lore und atemberaubender Grafik ein heutzutage selten gutes Spielgefühl.

Post Skriptum – In eigener Sache

Ich hoffe natürlich euch hat diese Review gefallen, falls ja würde ich mich sehr freuen, wenn ihr das ausdrücken könntet und meinen YouTube Kanal abonniert. Das ist für euch kostenlos und hat für mich zweierlei Auswirkungen:

1tens – ich freu mich wie ein Schneekönig, weil ich ein einfacher Mensch bin und denke viel hilft viel und 2tens – es ermöglich mir weiter in diesem Bereich meinen Kanal auszubauen, denn die Menschen die diese Review-Copies verteilen sind auch einfache Menschen, die denken viel hilft viel! Sprich wenn ihr diese Review feiert und mehr davon sehen wollt, abonniert mich kostenlos und teilt meinen Content, damit auch mal wieder vernünftige Videos auf der Startseite erscheinen! 🙂

Ich hoffe wir sehen uns in einem der nächsten Streams, macht’s gut, bis dahin, haut rein,

Cheers Martin – Defender833

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