Erste Fallout 4 DLCs angekündigt – Dollarpreis=Europreis?

Fallout 4 bekommt neue Inhalte spendiert! Drei DLCs wurden angekündigt, weitere sollen folgen. Bei den DLCs handelt es sich um „Automaton“, in dem ihr ein neues Abenteuer erlebt und dem mysteriösen Mechanist entgegentretet, der das Commonwealth mit einer Legion an Robotern angreift. In „Wasteland Workshop“ fangt ihr Kreaturen in der Einöde, um gegen diese in Arenakämpfen anzutreten. Zudem werden neue Design-Optionen für die Siedlungen hinzugefügt. Zu guter Letzt besucht ihr in „Far Harbor“ die namensgebende Insel,  um dort eine verschwundene Frau zu suchen und werdet in einen Konflikt zwischen Synths, den Kindern des Atoms und den Bewohnern der Stadt gezogen.

Ach, diese Preisgestaltung…

Das hört sich für Fallout-4-Fans doch schonmal super an. Nicht ganz so gut sind zwei Dinge, die sauer aufstoßen. Zum einen wird der Preis des Season Pass ab 1. März von 29,99 Euro auf 49,99 Euro angehoben. Wer diesen also noch kaufen will, der sollte das schnell tun.

Zum anderen ist die Preisgestaltung der DLCs etwas, worüber man sich aufregen könnte. Denn die Preise wurden 1:1 vom Dollar in den Euro umgerechnet. Das ist zwar oft so, allerdings meist bei physischen Produkten auch mit einem bestimmten Grund. Denn dann wird meist noch eine Steuer fällig und es sind weitere Kosten mit einkalkuliert. Bei einem DLC handelt es sich nicht um ein physisches Produkt. Er muss beispielsweise nicht durch den Zoll. Würde man mit einem US-Steam-Account die DLCs kaufen, so würde man aufgrund des Wechselkurses weniger bezahlen, als wenn man denselben DLC über einen europäischen Steam-Account kauft.

Hier orientiert man sich offenbar daran, was die Kunden in den jeweiligen Ländern bereit sind, zu bezahlen. In den USA haben sich so etwa 9,99 US-Dollar für einen DLC eingebürgert, hierzulande 9,99 Euro. Das kommt dem Unternehmen zugute, die dann mehr am selben Produkt verdienen. Ist das fair? Das muss jeder für sich entscheiden, ein fader Beigeschmack bleibt aber definitiv.

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