Fallout 4: Keine Roboterliebe

Unfair! Skandal! Wo bleibt die Roboter-Emanzipation??? Im kommenden Rollenspiel Fallout 4 soll deutlich mehr auf die Interaktion zwischen der Hauptfigur und den Begleitern eingegangen werden. Während eurer Abenteuer in der postapokalyptischen Wüste werdet ihr auf einige Personen treffen, die euch freundlich gesonnen sind und die euch auch begleiten wollen. Immer einen der zwölf möglichen Gefährten nehmt ihr mit auf Missionen.

Liebe in menschlichem Rahmen

Ähnlich wie in den Rollenspielen von Bioware, könnt ihr auch in Fallout 4 eine Romanze mit einigen der Begleitern eingehen. Allerdings nur mit den humanoiden. Ihr werdet beispielsweise den Roboter Codsworth entdecken und mit auf die Reise nehmen können, doch dieser lässt keinerlei Liebschaften zu und lässt euch abblitzen. Eigentlich schade. Der abgedrehte Humor von Fallout hätte es durchaus erlaubt, dass man auch eine Liebschaft zu einem Roboter aufbauen kann. Das hätte sicher für interessante und lustige Situationen gesorgt. Aber eventuell war dies Bethesda Softworks durch etwas zu heiß. Wir befinden uns momentan in einer Zeit, in der wir uns gerade so langsam daran gewöhnen, dass auch homosexuelle Beziehungen in Spielen möglich sind – etwas, was eigentlich völlig normal sein sollte, doch unsere Gesellschaft schaltet in derlei Hinsicht offenbar etwas langsam. Wenn man nun Liebe zu Gegenständen einführen würde, könnte dies den einen oder anderen Spieler sowie religiösen Organisationen überfordern.

Naja, dann eben beim nächsten Mal, Bethesda! Die Liebe zu einem „lebenden“ Computer, der ein eigenes Bewusstsein erhalten hat, könnte sicher interessant und mit Humor umgesetzt werden. So eine Gelegenheit sollte man sich doch für ein Fallout-Spiel nicht entgehen lassen!

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