Fanprojekt Pokemon Uranium von Nintendo zerstört

Nintendo hat das Fanprojekt Pokemon Uranium dazu gebracht ihr Projekt einzustampfen, mit Anwälten. Pokemon Uranium war kostenlos, meine Gedanken dazu!

Grundsätzlich kann ich die Entscheidung von Nintendo schon verstehen gegen das Fanprojekt vorzugehen, da z.B. Grafiken etc. genutzt wurden, die lizenzrechtlich geschützt waren, aber trotzdem finde ich gibt Nintendo mit der Aktion keine gute Figur ab.

Was ist eigentlich passiert?

Pokemon Uranium
Pokemon Uranium

Vor einer Woche wurde das Fanprojekt Pokemon Uranium veröffentlicht, eingeschlossen 192 Pokemon, 8 Arenen und eine komplett neue Region im Spiel – eine Arbeit von mehr als 9 Jahren.

Anstatt also selber an einem neuen Pokemon zu arbeiten, haben sich hier die Fans kurzerhand selbst Abhilfe geleistet und das Spiel kostenlos zur Verfügung gestellt. Innerhalb der ersten Woche hat dieses Spiel 1.500.000+ Downloads erzielt.

Das fand Nintendo wohl so gar nicht witzig, immerhin könnte dem Unternehmen ja ein Euro durch die Lappen gehen und das wo dieses arme, fast mittellose Kleinunternehmen lediglich ein Netto-Gewinn von 348.000.000 US Dollar in 2015 gemacht hat – ich wüsste auch nicht wie ich mit so einem Gnadenbrot nur halbwegs über den Tag kommen sollte.

Kein Spiel mehr, dafür Support!

Die Fanseite bietet das Spiel nun nicht mehr aktiv an, hat aber zugesagt für die getätigten Downloads weiterhin Support anzubieten. Das heißt im Umkehrschluss das man sich das Spiel halt woanders runterladen muss, aber nicht mehr auf der offiziellen Seite.

Um sich abzusichern wird natürlich nicht empfohlen die Software von einer anderen Stelle, außer der offiziellen Seite, herunterzuladen – meiner Meinung nach genauso hilfreich wie diese „Bist du schon 18?“-Altersprüfung wo man nur mit einem Klick weiter kommt.

Ich finde ein Unternehmen, dass nun wirklich nicht am Hungertod zu Grunde gehen wird, sollte es den Fans, die Jahre in ihr Fanprojekt gesteckt haben, nicht so einfach zu nichte machen und zu zerstören, einfach nur weil man es kann.

Hinterlasse einen Kommentar