Gaming-Notebooks: Darauf sollten Zocker beim Kauf achten

Wenn es um das Thema Gaming-Notebooks geht, scheiden sich die Geister: Während viele Zocker noch immer auf einen stationären Gaming-PC setzen, entscheiden sich gleichzeitig auch immer mehr Gaming Freunde für entsprechende Notebooks. Die Vorteile der mobilen Computer liegen klar auf der Hand: Gamer sind damit flexibler und nicht an einen bestimmten Standort gebunden, sondern können von nahezu überall aus genutzt werden. Da Gaming-Laptops aber im Vergleich zu stationären PCs schwerer nachgerüstet werden können, sollten Gamer beim Kauf auf einige relevante Punkte achten.

Grafikprozessor und Hauptprozessor sind essenziell

Zwei Bereiche, in denen Gamer bei der Anschaffung eines Gaming-Notebooks auf gar keinen Fall sparen sollten, sind der Hauptprozessor CPU und der Grafikprozessor. Der Hauptprozessor ist ausschlaggebend für die Gesamtleistung des Geräts und sollte entsprechend möglichst leistungsfähig ausfallen, damit er nicht während des Betriebs den Grafikprozessor hemmt. Da sich beide Bauteile gegenseitig beeinflussen, ist es ratsam, bei beiden auf eine gleichermaßen gute Qualität zu achten. Der Grafikprozessor ist für flüssige Bewegungen während des Spielverlaufs verantwortlich und trägt so maßgeblich zum Spielspaß bei. Da der Grafikprozessor im Nachhinein bei einem Gaming-Laptop nicht ohne weiteres ausgewechselt werden kann, sollten Gamer von vorneherein auf eine möglichst hohe Leistungsfähigkeit achten. Entsprechende Gaming-Notebooks finden sich beispielsweise auf www.mindfactory.de/Highlights/Gaming_Notebooks.

Diese Rolle spielen Arbeitsspeicher und Festplatte

Der Arbeitsspeicher (RAM) darf beim Kauf eines Gaming-Laptops nicht vernachlässigt werden. Er ist wichtig für die Geschwindigkeit, mit der das Gerät Informationen verarbeiten kann. Während früher oftmals 3 GB ausreichend waren, sollten es heute für ein möglichst angenehmes Gaming-Erlebnis mindestens 6 GB sein. Der RAM-Speicher ist das einzige Bauteil, das sich bei Gaming-Notebooks vergleichsweise einfach austauschen lässt: Hier ist ein späteres Nachrüsten mit einem leistungsfähigeren Speicher durchaus möglich. Ebenfalls von Bedeutung ist die Festplatte des Geräts. Ratsam ist hier ein Notebook mit einer SSD-Festplatte. Im Gegensatz zu früher oft verbauten HDD-Varianten präsentieren sich diese schneller und leistungsfähiger. Ausreichend Speicherplatz sollte aber immer vorhanden sein, denn beim Auslagern auf eine externe Festplatte leidet immer die Geschwindigkeit.

Display, WLAN und Co.: Erfahrungsberichte helfen

Auch wenn das Display keinen Einfluss auf Spielgeschwindigkeit und Performance hat, sollte es beim Kauf eines Gaming-Notebooks Beachtung finden. Eine Diagonale von mindestens 15,6 Zoll ist dringend anzuraten, um eine möglichst gute Darstellung der Inhalte zu erreichen. Ob Gamer sich für ein mattes oder glänzendes Display entscheiden, hängt in erster Linie von den persönlichen Vorlieben des Einzelnen ab. Bezüglich der am Gaming-Notebook vorhandenen Anschlüsse dürfen sowohl LAN- als natürlich auch WLAN-Anschlüsse nicht fehlen. Auch mehrere USB-Ports sollten unbedingt vorhanden sein, welche die Verwendung von 3.0-USB-Sticks unterstützen. Darüber hinaus sollte das Gerät auch über zwei 2.0-USB Anschlüsse verfügen, um eine Maus und gegebenenfalls eine Gaming-Tastatur anschließen zu können. Um die Lieblings-Games nicht nur online, sondern auch offline spielen zu können, empfiehlt sich das Vorhandensein eines DVD-Laufwerks.

Wer auf der Suche nach einem Gaming-Notebook ist, kann unabhängige Tests sowie auch die Bewertungen anderer User zurückgreifen. Letztere können besonders sinnvoll sein, da hier die praktischen Erfahrungen von Gamern vermittelt werden, die sich in der Materie auskennen und wissen, worauf es bei einem Gaming-Laptop ankommt.

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