Gratis-DLCs sollten laut den The-Witcher-3-Entwicklern normal sein

The Witcher 3 im Wald gegen Monster
The Witcher 3 im Wald gegen Monster

Es ist schon schön, wenn man kostenlos regelmäßig mit neuen Inhalten für ein Spiel versorgt wird. Seien es neue Rüstungen, Waffen, ein New Game + Modus oder sogar neue Quests, die Entwickler von The Witcher 3: Wild Hunt haben hier alles richtig gemacht. Das bindet die Kunden und sorgt für ein gutes Image des Unternehmens. Andere Entwickler jedoch verlangen teilweise nicht gerade wenig Geld für DLCs und die Spieler fragen sich immer wieder, ob diese das Geld überhaupt wert sind. Electronic Arts etwa entwickelt DLCs mit einem Team von rund 50 Angestellten, die auch alle bezahlt werden müssen. Irgendwo muss dieses Geld ja her kommen. Also bietet man DLCs kostenpflichtig an und erklärt, dass dies eine Dienstleistung sei.

Kostenlose DLCs sollten Industrie-Standard werden

CD Projekt RED sieht dies anders. DLCs sollten eigentlich so gut wie immer kostenlos sein. Das polnische Entwicklerstudio gibt an, dass man eine Vorbildfunktion einnehmen möchte, um andere Unternehmen davon zu überzeugen, DLCs ebenfalls kostenlos anzubieten. Das sollte zu einem Industrie-Standard werden. Aber natürlich gilt diese Strategie nicht für alle DLCs. Auch CD Projekt RED arbeitet momentan an kostenpflichtigen Zusatzinhalten. Diese werden allerdings sehr umfangreich sein und mehrere Stunden an Spielzeit mit sich bringen, indem neue Quests und neue Gebiete in das Spiel integriert werden. Dann ist ein bestimmter Preis auch gerechtfertigt, wenn ein DLC die Ausmaße eines Addons annimmt. Doch für Pferderüstungen oder eine neue Waffe sollte man kein Geld verlangen. Die Spieler werden es einem mit Treue danken. Und treue und zufriedene Kunden sollten einem Unternehmen doch sehr wichtig sein.

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