Harte DDoS-Angriffe auf die ArcheAge-Server von Trion

Harte DDoS-Angriffe auf die ArcheAge-Server von Trion
Harte DDoS-Angriffe auf die ArcheAge-Server von Trion

Es gibt wohl nicht schlimmeres, als dass die Server kurz vor dem Start eines Onlinespiels nicht zur Verfügung stehen. Genau damit muss sich auch Trion Worlds befassen. Nicht schon, dass die Server sowieso unter Last stehen und Login-Probleme bestehen, Nein, da machen sich auch noch virtuelle Angreifer an den Servern des Fantasy MMORPGs zu schaffen.

Dabei richten sich die DDoS-Angriffe sehr gezielt auf alle Systeme des Publishers, wodurch nicht nur ArcheAge, sondern alle Spiele und Dienste des Unternehmens in Mitleidenschaft gezogen werden.

Je nachdem wie ein DDoS-Angriff aufgebaut ist, kann man diesen entweder recht einfach, oder aber auch fast gar nicht unter Kontrolle bringen.

Unter DDoS (Distributed Denial of Service = Verweigerung des Dienstes) versteht man einen Angriff auf einen Computer mit dem erklärten Ziel, die Verfügbarkeit außer Kraft zu setzen. Im Gegensatz zur DoS-Attacke erfolgt der Angriff von vielen verteilten Rechnern aus. Das Opfer wird hierzu beispielsweise mit einer Vielzahl von fehlerhaften IP-Paketen bombardiert und stellt seinen Dienst wegen Überlastung ein.

Bei konventionellen DoS Angriffen, die auf Flooding, d.h. der Überlastung der maximalen Bandbreitenkapazität eines Ziels basieren, muss einem Angreifer immer ein System zur Verfügung stehen, dass über wesentlich mehr Bandbreite als sein Ziel verfügt, damit das Ziel mit kontinuierlichen Anfragen überlastet werden kann.

Wenn nicht, muss ein Angreifer auf mehrere Systeme mit geringerer Bandbreite zurückgreifen, um so einen Angriff zu koordinieren – also etwa in dem er sich über etliche Telnet- oder SSH-Sitzungen einloggt und gleichzeitig einenPingbefehl ausführt – dessen Gesamtbandbreite dann wieder die Bandbreite des Zielsystems wesentlich übersteigt.

4 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar