Man mag es kaum glauben, aber, seitdem ich im Internet aktiv war, habe ich nie Probleme gehabt etwas einzukaufen oder bin auf irgendeine windige Masche hereingefallen. Doch nun ist es passiert, ich bin einem Onlinebetrüger auf den Leim gegangen. Doch was kann man dann effektiv machen? Ist das Geld für immer weg oder hat man die Möglichkeit sich das zurückzuholen?

Shopping-Suche via Google

In der heutigen Zeit, wo viele online einkaufen, ist die Angebotsvielfalt und der Preiskampf so groß wie noch nie zuvor. Weil ich auch kein Risiko eingehen wollte habe ich die Shopping-Suche von Google verwendet, da, so dachte ich jedenfalls, diese Shops irgendwie verifiziert sind. Offensichtlich muss man die Seiten noch einmal nachprüfen, so wie beim Slotmaschinen online Vergleich.

Nach meinem Erlebnis scheint das wohl nicht der Fall zu sein. Offensichtlich kann jeder einfach so seine Verkaufsgegenstände an Google übermitteln und diese werden ungefragt und ungeprüft in das Onlineangebot des Internetriesen aufgenommen.

Somit stellt sich die Frage inwieweit Google mitverantwortlich oder der Beihilfe im Betrugsfall schuldig ist, immerhin fehlen hier offensichtlich greifende Sicherheitsmaßnahmen. Nach Veröffentlichung dieses Artikels werde ich Google kontaktieren und erfragen welche Schutzmaßnahmen sie nutzen oder planen in Zukunft einzuführen, damit solche betrügerischen Onlineshops keine Chance haben.

Onlineshops selber verifizieren

So lange es keine hundertprozentige Garantie gibt sollte man, besonders bei Shops wo man noch nie bestellt hat, Onlineseiten wie Trustpilot aufsuchen und schauen was andere Kunden zu dem Unternehmen zu sagen haben. Ich habe dies versäumt und das hätte mir meinen Fehlkauf und das verlorene Geld definitiv erspart.

Natürlich ist das umständlich und mühsam, weswegen man dann doch vielleicht auf bekanntere Anbieter setzt und dann mehr zahlt als nötig. Nicht jeder hat das Budget immer so locker und es gibt ja Anbieter die Waren aus Insolvenzverfahren oder Ähnlichem zu einem günstigeren Preis verkaufen.

Was ich eher als bedenklich ansehe ist, dass durch diese betrügerischen Onlineshops den Kleinunternehmen oder kleinen mittelständischen Unternehmen das Leben schwergemacht wird. So könnten die Onlinevertriebskanäle doch ein maßgeblicher Umsatzkanal sein, mit welchem man Zielgruppen erreicht, welche man sonst eben nicht erreicht hätte.

Was kann man als Opfer machen?

Nachdem man eine Aufforderung mit Frist gesetzt hat sollte man sich, wenn man bei ver.di oder so ist oder eine Rechtsschutzversicherung hat, einen Anwalt nehmen.

Der nächste Schritt ist dann die Anzeige, welche man ganz bequem von zu Hause aus online bei der Polizei stellen kann: http://www.online-strafanzeige.de/

Bei Zahlung mit Kreditkarte kann man die Zahlung zurückbehalten. Sollte man per Vorauskasse bezahlt haben, was bei betrügerischen Firmen häufig der Fall ist, dann sollte man seine Bank kontaktieren. Banken haben die Möglichkeit einen Rückrufauftrag zu stellen, insofern das Konto nicht geplündert wurde und noch überhaupt was zu holen ist. Auch hier gelten Fristen, man sollte also nicht zu lange warten.

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