Ist eine Spieleflatrate wie Origin Access die Zukunft?

3,99 Euro im Monat kostet es, Origin Access zu nutzen. Bisher hat man Zugriff auf 15 Spiele, darunter Battlefield 4 und Dragon Age: Inquisition. Zudem erhält man einen Rabatt, wenn man ein Spiel aus dem Origin Store kaufen will und bekommt einen zeitlich beschränkten Zugang zu manchen Spielen, die sich noch in Entwicklung befinden.

Die Plattform macht’s

3,99 Euro hört sich nicht nach viel an. Wenn man das Abo laufen lässt, dann kann man all die Spiele, die angeboten werden, so oft und so lange zocken, wie man möchte. Das bisher etwas eingeschränkte Sortiment soll nach und nach erweitert werden – nicht nur mit Spielen von EA, sondern auch mit Games von anderen Herstellern.

Allerdings bindet man sich damit an Electronic Arts und damit Origin. Und viele haben Skrupel davor, sich an eine solche Plattform zu binden, ihre Daten zu hinterlegen, eventuell „ausspioniert“ oder gehackt zu werden. Dennoch hat sich beispielsweise Steam durchgesetzt. Allerdings reicht es auch vielen Usern, bei Steam angemeldet zu sein, man möchte sich noch mehr Plattformen beitreten. Eine Marktlücke wäre es eventuell eine unabhängige Spiele-Plattform anzubieten, durch welche man Zugriff auf alle anderen wie Steam, ubisoft und Origin hat, aber nur einen einzigen Account dafür benötigen würde.

Haben Spieleflatrates eine Zukunft?

Wie dem auch sei. Könnte sich eine Spieleflatrate durchsetzen? Das hängt davon ab, ob der Preis bei 3,99 Euro bleibt und zwar auch dann, wenn das Angebot stark wächst. 3,99 Euro sind sicher viele Spieler bereit zu bezahlen, wenn sie dafür Zugriff auf viele Games erhalten. Daneben sollten auch neue Spiele relativ schnell im Abo auftauchen. Hinzu kommt, dass man sich nicht für jeden Hersteller eine eigene Flatrate zulegen will, auch hier wäre wieder ein Angebot, das alles umfasst, mehr im Sinn der Spieler. Sollte dies alles gegeben sein, dann wäre es durchaus denkbar, dass sich ein Abo für Games im Stil von Netflix mit der Zeit etablieren könnte.

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