Keine Abozahlen mehr für World of Warcraft

world of warcraft legion wallpaper
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MMORPGs haben ihren Zenit offenbar überschritten. Selbst der einstige Genre-Primus World of Warcraft verliert von Quartal zu Quartal Spieler. Andere Genre-Vertreter müssen vom Abo- auf ein Free2Play-Modell umstellen, um zumindest eine einigermaßen stabile Spielerbasis schaffen zu können. Wirkliche AAA-MMORPGs wurden schon lange keine mehr angekündigt… Im Indie-Sektor gibt es immer wieder Neuankündigungen, doch dabei handelt es sich meist um Nischentitel, die wohl nicht die ganz große Spielerzahl erreichen können. 

WoW verliert immer mehr Spieler

Blizzard kündigte nun an, dass World of Warcraft 5,5 Millionen Abonnenten hat. Das sind 100.000 weniger als noch im Quartal zuvor. Damit ist die Zahl der Abonnenten zwar nicht drastisch gesunken, hat aber dennoch weiterhin abgenommen. Blizzard kann nur dann einen Zuwachs bei den Abos vermelden, wenn ein neues Addon für WoW erscheint und dieser Zuwachs hält auch nie lange an, da ehemalige Abonnenten nur für den neuen Content zurückkehren, diesen abgrasen und wieder aufhören, zu spielen. Blizzard erklärt, dass man sich in Zukunft auf andere Werte des Spiels konzentrieren will, über welche den Erfolg messen und besser nach außen darstellen kann. Welche Werte das sein sollen, ließ der Entwickler offen.

Wird WoW auf ein Free2Play-Modell umgestellt?

Nun häufen sich natürlich die Gerüchte im Internet, dass World of Warcraft ebenfalls bald auf ein Free2Play-Modell umgestellt werden könnte. Die Möglichkeit besteht durchaus, doch sind 5,5 Millionen Abos noch eine ordentliche Zahl, mit der Blizzard nicht unter Zeitdruck steht, ein neues Geschäftsmodell für WoW entwickeln zu müssen. Ebenfalls werden Stimmen laut, die nach einem World of Warcraft 2 rufen, einem MMORPG, das modern und frisch ist und den Zeitgeist besser einfängt. Doch Blizzard erklärte vor kurzem, dass man sich erstmal auf kleinere Spiele wie das Online-Kartenspiel Hearthstone: Heroes of Warcraft oder das MOBA-Game Heroes of the Storm konzentrieren wolle. Und die Zahlen dieser Spiele verdeutlichen, dass Blizzard mit dieser Strategie momentan sehr gut fährt.

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