Lizard Squad hat erneut das PlayStation- und Xbox-Netzwerk angegriffen (#PSNDOWN #XBOXLIVEDOWN)

Lizard Squad
Lizard Squad

Die Angriffe gegen das PlayStation-Netzwerk von SONY und dem Xbox Live-Netzwerk von Microsoft durch die Hackergruppe Lizard Squad scheinen nicht abzunehmen.

Deutschland nicht betroffen

In der Nacht vom 13. Januar 2016 auf den 14. Januar 2016 hat die Gruppierung Lizard Squad erneut einen Angriff durchgeführt, jedoch haben die deutschen Spieler nichts davon gemerkt.

Hauptsächlich wurden die Server in Amerika, Australien und Neuseeland getroffen, welche so ziemlich gleichzeitg ihren Geist aufgegeben haben.

Wie man aber für Deutschland sehen kann, wurden keinerlei Ausfälle zu dieser Zeit bei uns gemeldet. Dabei verhalten sich die Angriffe gleichmäßig in der Uhrzeit auf das Xbox Live-Netzwerk von Micrsoft.

Nicht der erste Schlag gegen SONY und Micrsoft

Dies ist nicht der erste Angriff zu welchem sich die Hackergruppierung Lizard Squad bekennt. Erst am 5. Januar 2016 wurde in gemeinschaftlicher Kooperation mit Phantom Squad das PlayStation-Netzwerk angegriffen.

Doch auch in der Weihnachtszeit haben die Mitglieder von Lizard Squad gemeinsam mit Phantom Squad das PlayStation-Netzwerk von SONY und das Xbox Live-Netzwerk von Microsoft angegriffen.

Da bleibt doch eigentlich nur die Frage offen warum diese Angriffe überhaupt möglich sind, also, ich meine immer noch. Immerhin hatten die Firmen ja nun auch Wochen Zeit ihre Systeme nachzubessern, mal ganz davon abgesehen das es im Vorjahr bereits einen Angriff gab.

Ich behaupte auch einfach einmal, dass das der Grund für den erneuten Angriff war.

Kann man sich gegen DDoS schützen?

Nur sehr, sehr schwierig bis fast gar nicht. Man könnte vielleicht eine Art „Notfallprogramm“ in der Rückhand haben, welches alle „noch nicht vorhandenen MAC-Adressen“ generell abweist.

Natürlich hätten dann ein paar neue User auch Schwierigkeiten, was es gerade zu z.B. Weihnachten erschweren würde, würde aber gleichzeitig Bestandskunden in dieser Zeit einen problemlosen Zugriff ermöglichen.

Dafür müssten die MAC-Adressen gespeichert und mit Account-Daten verbunden werden, wäre auch fast sträflich wenn SONY das nicht generell hätte. Wenn die MAC-Adresse bereits ganz am Anfang abgefangen wird, dann könnte man die Last reduzieren.

Als zusätzliche Anmerkung: Natürlich nur für den Einwand in Notsituationen um zu „dämpfen“. Dämpfen heißt aber nicht eindämmen oder komplett entgegenstellen und dürfte auch nur bei Systemen funktionieren, welche sowieso auf eine große Last ausgelegt sind. Dürfte ja beim PlayStation-Netzwerk von SONY und dem Xbox Live-Netzwerk von Micrsoft kein Problem darstellen, oder?

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