Master X Master – Preview der geschlossenen Alpha

Master X Master hat noch keinen konkreten Erscheinungstermin. Dennoch buhlen die Entwickler bereits jetzt um jede Menge Aufmerksamkeit und haben nicht zuletzt auch deswegen einen frühzeitigen ersten Alpha-Test an den Start gebracht. Wir hatten die Möglichkeit, uns in der geschlossenen Alpha-Phase ordentlich auszutoben. Lohnt es sich also, den Titel weiter zu beobachten?

Solide Action

Das Genre der MOBAs ist in den vergangenen Jahren unaufhörlich gewachsen. Selbst jetzt scheint der Hype um diesen Bereich kaum abzuflauen, denn regelmäßig werden von den Entwicklern neue Vertreter ins Rennen geschickt. Master X Master versteht sich dabei als Action-MOBA und will ebenfalls ein Stück vom Genre-Kuchen ergattern. Wie viele andere Sprösslinge dieses Genres wird auch Master X Master zukünftig den Weg des Free2Play-Modells einschlagen. Die erste Alpha-Phase dauerte nur einige wenige Tage, weitere sollen noch folgen.

Doch bereits diese erste Alpha braucht sich keineswegs zu verstecken, denn offensichtlich hat man sich einige Mühe gegeben, um auch einen gewissen spielerischen Umfang zu bieten. Hat man das einführende Intro angeschaut, gibt es sogleich eine erste Story-Mission, mit der man die grundlegenden Funktionen des Spiels erlernen kann. In Master X Master hat man die komplette Kontrolle über die Spielfigur. Man kann seinen Master mit den WASD-Tasten steuern, springen und auch Ausweichrollen vollführen. Das ist teilweise zwar noch ein wenig hakelig, geht insgesamt aber schon gut von der Hand.

Nach der ersten Mission geht es auf die Brücke. Dort tummeln sich auch jede Menge andere Spieler, wenngleich die Interaktion hier eher im kleinen Rahmen bleibt. Allerdings kann man sich an dieser Stelle die Zeit nehmen, um etwa mit verdienten Punkten neue Master zu rekrutieren oder aber andere Einstellungen vorzunehmen. Gleichzeitig können auf der Brücke aber auch neue Partien gesucht beziehungsweise begonnen werden.

Die eingangs erwähnten PvE-Missionen sind schon einmal eine Besonderheit von Master X Master, schließlich bieten viele Genre-Konkurrenten ausschließlich Arenakämpfe an. Die Aufgaben selbst spielen sich zwar wie eine Aneinanderreihung verschiedener Arenaabschnitte, allerdings wird damit immerhin etwas Abwechslung geboten. Die Missionen selbst finden gegen KI-Gegner statt und können im Übrigen entweder allein oder aber kooperativ mit Freunden bestritten werden. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Manöver darf man sich über Geld, Items und teilweise auch Skills freuen, die im nächsten Kampf eingesetzt werden können.

Beherztes Doppelpack

Das Herzstück sind erwartungsgemäß die Arenakämpfe. Vor einer Auseinandersetzung werden immer zwei Master und die dazugehörigen Fähigkeiten ausgewählt. Im Spiel hat man stets die Möglichkeit, mit dem Mausrad zwischen den beiden Charakteren zu wechseln, was nicht nur eine weitere Besonderheit darstellt, sondern auch eine ordentliche taktische Komponente mit sich bringt. Wie die Spezialfähigkeiten, wird aber auch der Wechsel zwischen den Figuren mit einer Abklingzeit versehen.

Die Auseinandersetzungen selbst sind spaßig und actionreich gehalten. Viele der bislang verfügbaren Master sind mit Fernwaffen unterwegs, womit die Kämpfe recht übersichtlich bleiben. Nahkämpfer sind aber ebenso vorhanden und können mit ihren Angriffen entsprechend für schweren Schaden sorgen. Was ein wenig negativ in diesem Bereich auffällt, sind die Arenen selbst. Diese wirken recht trist und uninspiriert. Da sehen die Abschnitte in den PvE-Missionen schon deutlich schöner aus. Da innerhalb der Alpha aber nur wenige Arenen vertreten sind, bleibt es abzuwarten, was die Entwickler in Zukunft bieten werden.

Neben dem normalen Team-Deathmatch mit zwei 3er-Teams wird auch noch ein besonderer Modus geboten, der wesentlich längere Matches bereithält. Beim Trümmerfeld der Titanen treten zwei 5er-Teams gegeneinander an. Eine große Map wird geboten, die einige Schwierigkeiten wie etwa abgesperrte Abschnitte und jede Menge KI-Titanen mit sich bringt. Das Ziel besteht darin, den Titanen-Kern der Gegner zu zerstören, was aber alles andere als einfach ist. Hat man allerdings genügend Titanen-Scherben eingesammelt, kann man sich selbst für kurze Zeit in einen Titanen verwandeln und so natürlich für ordentlich Schaden sorgen. Ein netter Modus, der hoffentlich auch langfristig überzeugen kann.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Grafik
7.6
Gameplay
7.3
Langzeitspielspaß
7.4
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