Mathematik als Werkzeug für mehr Erfolg bei Online-Spielen

Sicherlich träumt jeder von uns davon, bei Spielen viel mehr Glück zu haben. Obwohl es hierzu leider noch keine garantierte Erfolgsstrategie gibt, lassen sich mit ausreichend mathematischem Hintergrundwissen gewisse Vorteile erzielen. Sicherlich kann niemand voraussagen, welche Karten uns beim nächsten Pokerspiel  erwarten, aber mit Mathematik können wir lernen, wie wir damit das Spielgeschehen beeinflussen können. 

Die Wissenschaft des Gewinnens basiert im Prinzip auf die Mathematik der Casinospiele. Die Gewinnchancen sind von den Wahrscheinlichkeiten abhängig, die für die Strategien oder die zu treffenden Entscheidungen eine ausschlaggebende Bedeutung haben können.  Obwohl die Werte der Wahrscheinlichkeiten oder Perspektiven zwischen 0 und 100 % liegen, können damit die möglichen Spielergebnisse ganz anders beurteilt werden. 

Wahrscheinlichkeitsrechnungen bei Glücksspielen tragen also dazu bei, dass die Risiken viel besser eingeschätzt werden können. Dadurch ist man als Spieler dann auch in der Lage zu entscheiden, welche Games oder Gewinnchancen überhaupt einen langfristigen Sinn ergeben.

Welche Rolle spielt der Hausvorteil in Online-Casinos?

Ohne einem Hausvorteil könnten die Casinos natürlich überhaupt nicht überleben. Er bezieht sich auf die Vorteile der Anbieter zu den Spielern. Wer sich für Glücksspiele mit einem niedrigen Casino Edge entscheidet, hat alleine durch diese Entscheidung höhere Gewinnchancen. Der Hausvorteil macht sich vor allem langfristig bemerkbar. Die Werte können je nach Casino und Spielen deutlich variieren.

 Bei den beliebten Casino Slots als Beispiel schwanken die Werte zwischen einem und fünf Prozent, wobei es in der Regel keine Rolle spielt, ob es sich dabei um einen Spielautomaten mit Free Spins oder Multiplikatoren handelt. Für die Wissenschaft des Gewinnens ist dieser Faktor nicht relevant, da sie sich nicht davon beeinflussen lässt. 

Obwohl selbstverständlich auch ein Slot mit einem hohen Hausvorteil attraktive Gewinne auslösen kann, ist dies eher nur selten der Fall. Darum sind online Automatenspiele mit kleineren Gewinnchancen viel beliebter, da sie im Vergleich viel öfters für Profit sorgen. Viele Spieler versuchen den Hausvorteil im Casino zu verringern, indem sie nach bestimmten Mustern durch das Notieren von Ergebnissen suchen. Allerdings ergibt dies nicht viel Sinn, da bei jedem Dreh der Walzen auch immer wieder dieselben Wahrscheinlichkeiten gegeben sind.

Die Mathematik hinter Automatenspielen

Es gibt mittlerweile unzählige Spielautomaten von unterschiedlichen Herstellern, die in Hinsicht auf ihre Funktionen und Design deutlich variieren. Allerdings haben sie eines gemeinsam, sie basieren auf Zufallsgeneratoren. Bei der Auswahl sollte man nicht nur auf die Gewinnwahrscheinlichkeit für den Jackpot achten, sondern auch auf die RTP (Auszahlungsquote). Durch den Random Number Generator werden die jeweiligen Symbole zufällig auf den Walzen positioniert. Um eine Wahrscheinlichkeitsrechnung aufzustellen, muss man sich an der Anzahl der Walzen, sowie an den Symbolen per Walze orientieren. Bei einem 3 Walzen Slot mit 5 verschiedenen Figuren als Beispiel lautet die Rechnung 5 x 5 x 5. Der errechnete Wert liegt bei 125, was die Anzahl der möglichen Kombinationen bei jedem Dreh ist. 

Die Gewinnwahrscheinlichkeit wird berechnet, indem die Gewinnkombinationen von dem Automatenspiel durch den Wert der möglichen Kombinationen geteilt wird.  Slots mit nur 3 Walzen haben übrigens in der Regel eine höhere Ausschüttungsrate, als die modernen Spielautomaten mit 5 oder noch mehr Walzen. Um die Gewinnwahrscheinlichkeit für einen Hauptgewinn zu berechnen, müssen die unterschiedlichen Symbole berücksichtigt werden. 

Selten auftauchende Symbole sorgen bei den Slots für höhere Auszahlungen. Beim Programmieren der Spielautomaten wird festgelegt, nach wie vielen Einsätzen ein Hauptgewinn ausbezahlt wird. Ist dies beispielsweise nach einem 5000-fachem Einsatz der Fall, dann kann sich das Casino immer noch über einen Profit freuen und der Spieler über seine Prämie. 

Was ist der negative Erwartungswert?

Der Erwartungswert ist der Negative Expected Value, der in der Kurzform nur EV genannt wird. Bei diesem Begriff aus der Stochastik handelt es sich um sogenannte Mittelwerte von Ergebnissen, die auf mehrmalige Wiederholungen basieren. Im Zusammenhang mit der Wissenschaft des Gewinnens in Casinos bezieht sich dieser Wert auf den Betrag, den die Spieler langfristig bei speziellen Situationen gewinnen oder verlieren können. In der Regel werden diese Beträge als Prozentzahlen von den jeweiligen Einsätzen angegeben.  

Der Negative Expected Value oder negative Erwartungswert gibt also Auskunft darüber, inwiefern die Resultate aussehen, wenn eine bestimmte Spielsituation unendlich wiederholt wird. Obwohl die Ergebnisse bei einzelnen Spielen davon auch deutlich abweichen können, ist das Expected Value Prinzip wichtig, damit langfristig beim Spielen gewinnträchtige Entscheidungen getroffen werden können. Vereinfacht ausgedrückt handelt es sich dabei um eine andere Form, den Hausvorteil bei bestimmten Situationen auszudrücken. 

Der Erwartungswert lässt sich herausfinden, indem die Gewinnwahrscheinlichkeit mit dem Profit multipliziert und die Verlustwahrscheinlichkeit davon abgezogen wird. Diese Formel ist beispielsweise nützlich, um herauszufinden, ob das Casino in bestimmten Situationen einen Vorteil hat oder nicht.

Fazit

Gute Kenntnisse in Mathematik können also durchaus den Erfolg bei Glücksspielen beeinflussen. Wichtig ist allerdings, dass die Spiele mit Vorsicht ausgewählt und bei der Anmeldung als Neukunde in einem Online Casino auch unbedingt auf die Bonusbedingungen geachtet werden sollte. Von größter Bedeutung ist allerdings der Hausvorteil, der in der Regel eine zuverlässige Auskunft über die Vorteile der Anbieter zulässt.

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