Müssen wir uns in Zukunft von NPCs und Dialogen in RPGs verabschieden?

Fallout 76 verzichtet auf NPCs und Dialoge und auch Bioware wird in Anthem nur wenige NPCs mit wenig Dialogoptionen bietet. Stirbt dieses Spiel-Element in RPGs langsam aus?

Derzeit heftig kritisiert wird der Umstand, dass es in Fallout 76 keine NPCs gibt. In Dialogen mit Robotern gibt es keine Auswahloptionen mehr. Auch für Biowares Anthem werden wir auf viele NPCs und ausufernde Gespräche verzichten müssen.

Während es Spieler gibt, die das nicht gut finden, werden aber auch Stimmen laut, die dies begrüßen. NPCs seien doch sowieso nichts als statische „Roboter“ und Dialogen zu folgen ist mühsam und meist hat man sowieso keine echte Wahl, da alles auf dasselbe hinaus läuft. Da kann man das alles doch auch weglassen.

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NPCs und Dialoge erschaffen die Illusion, sich in einer anderen Welt zu befinden. Genau wie Kämpfe die Illusion schaffen, sich in einer gefährlichen Situation zu befinden oder Laufwege zwischen Orten die Illusion schaffen, eine Reise zu tätigen. Soll dies dann irgendwann ebenfalls weggelassen werden? Vereinfachen wir Spiele immer weiter, indem wir es gut heißen, dass Komplexität entfernt wird?

Für mich ist es eine schreckliche Vorstellung, dass wir in einem RPG vielleicht irgendwann keine NPCs und keine interessanten Gespräche mehr haben werden. Doch offenbar ist das von vielen Spielern auch erwünscht…

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