E.T. Mythos: Vergraben in der Wüste

    Der Mythos klingt echt zu unglaublich um wahr zu sein, aber ist er es deswegen nicht? Ganz im Gegenteil: Es gibt unzählige Fakten wie Zeitungsartikel und Interviews, welche diese Geschichte bestätigen. Doch nun erst einmal zur Geschichte…

    Der Film E.T. ist sicher jedem bekannt, aber kennt ihr auch das gleichnamige Videospiel für Atari 2600 aus dem Jahre 1982? Falls nicht, ist dies euer Glück, denn der Titel war mehr als bescheiden und – im Gegensatz zum Kinofilm – ein riesengroßer Flopp. Das wusste Atari natürlich nicht im Voraus und presste bereits zur Veröffentlichung insgesamt fünf Millionen Kopien des Spiels.

    Im Endeffekt lief alles nicht ganz so rosig wie erhofft und so konnten letztendlich nur eine Million Kopien abgesetzt werden. Aber was tun mit den restlichen vier Millionen? Anscheinend war sich Atari für eine Preisreduzierung zu schade und man entschied sich für die endgültige Entsorgung der Spiele – wahrscheinlich auch um Lagerkosten einzusparen.

    Da Atari eine Niederlassung in der texanischen Grenzstadt El Paso hatte, entschied man sich die restlichen Spiele – haltet euch fest – in der Wüste von New Mexico, in der Näher der kleinen Stadt Alamogordo zu vergraben. Dem Mythos nach fuhren im September 1983 insgesamt 14 Lastwagen dorthin, um ihre Ladung entsprechend in einer dort gelagerten Mülldeponie zu entsorgen. Kurze Zeit später machten einige Bulldozer den ganzen „Müll“ den Erdboden gleich.

    Bis heute kann man nicht ganz sicher sagen ob dieser Mythos genau so stimmt wie er erzählt wird. Nichtsdestotrotz gibt es zahlreiche Indizien dafür, dass eine solche Aktion aus dem Hause Atari stattgefunden hat.