Paragon Neue Heldin Serath ab heute verfügbar
Paragon Neue Heldin Serath ab heute verfügbar

Das MOBA Paragon von Epic Games befindet sich aktuell in der Open Beta. Ein Grund, sich dieses Spiel einfach einmal anzuschauen und mit den aktuell verfügbaren MOBA-Spielen zu vergleichen.

Gameplay

Das Gameplay von Paragon hält sich an die MOBA-Genre-Norm: 2 Teams, 2 Basen, 3 Lanes, ein bisschen Dschungel. Leider hat das Spiel in der, jedenfalls aktuell verfügbaren Karte, wenig Abwechslung und Innovation. Jedoch war bei meinem Test auch eine 2. Karte deaktiviert worden.

Man kauft sich von gesammelten Splittern Ausrüstung, erweitert diese und schaltet dabei zusätzliche Funktionen frei. Jeder Champion hat ein Standard-Deck. Der Spieler kann sich aber auch individuell Decks aus erspielten Karten zusammenstellen.

Content

Zum Zeitpunkt meines Testes gab es lediglich 1 Spielkarte, welche ich entweder gegen andere Spieler oder gegen Bots spielen konnte. Mir wurde aber gesagt das es noch eine andere Karte geben soll, welche aktuell nur deaktiviert sei.

Grundsätzlich würde ich mir da ein wenig mehr Abwechslung oder vielleicht sogar andere Spiel-Modi wünschen. Ich weiß aber auch das League of Legends am Anfang ebenfalls nur 1 Karte und keine unterschiedlichen Spielmodi besitzt hat. Von daher kann man sicherlich noch auf eine Erweiterung in diesem Bereich hoffen.

Langzeitspielspaß

Momentan gibt es in Paragon nur eine sehr begrenzte Auswahl an freischaltbaren Karten für das eigene Deck, so dass Individualisierungen von Helden auf die eigene Spielweise zwar möglich, ist aber sicherlich nicht in dem Umfang, wie es beim fertigen Spiel geplant ist.

Man wird zwar mit täglichen Aufgaben und mit einem Daily-Login geködert, aber so wirklich atemberaubend sind die Sachen, welche man erhält, dann doch nicht. Den Großteil davon bekommt man so nebenbei beim Leveln und Spielen der Helden.

Steuerung

Die Steuerung ist sehr intuitiv gehalten. Mit WASD bewegt man sich durch die Spielkarte, während man mit den Tasten Q, E und R Fähigkeiten aktiviert. Mit der linken Maustaste verwendet man seinen Standardangriff. Mit der rechten Maustaste gibt es noch einen sekundären Angriff, welchen man sich aber auch freispielen muss.

Die Kamera ist frei beweglich und wird mit der Maus gesteuert. Dadurch hat man die Möglichkeit sich im Kampf schnell herumzudrehen und eine andere Richtung einzuschlagen. Dies kann jedoch bei einigen Spielern dazu führen das sie kurzfristig die Orientierung verlieren.

Grafik

Im Vergleich zu anderen 3D-MOBA-Spielen ist Paragon wirklich sehr hübsch gelungen. Nicht nur die Landschaft sieht gut aus, sondern auch die Charaktere. Die einzelnen Untertanen oder Dschungelmonster könnten meiner Meinung nach höherwertigere Texturen vertragen.

Wenn man die Grafik etwas niedriger einstellt wird das Spiel aber sehr schwammig, so, als würde man durch einen schwachen Glasboden hindurchsehen. Generell wirkt alles dann etwas kantiger und unscharf, fast so als würden die Grafiken nicht komplett geladen werden.

Design

Auf hohen Einstellungen sind die Charaktere schon sehr schön gestaltet, wenn auch die Untertanen etwas lieblos aussehen. Wenn man die Grafikeinstellungen reduziert, dann sieht es aber schon ganz anders aus. Vielleicht schaut sich das ja noch einmal ein Designer an, denn der Unterschied ist in meinen Augen schon immens.

Das Layout der Karte ist allerdings wenig originell und bedient sich dem Grundkonstrukt der Mutter aller MOBA: Defense of the Ancients (DOTA), welches erstmals im Battle.net in Warcraft 3 seine Premiere als Funmap hatte. An einigen Stellen wurden sogar Elemente weggelassen, was ich persönlich ein wenig Schade fand.

ÜBERBLICK DER REZENSIONEN
Gameplay
7
Content
5
Langzeitspielspaß
4.5
Steuerung
6.5
Grafik
6.5
Design
5.5
TEILEN
Vorheriger ArtikelStory in einem Computerspiel? Nein, Danke!
Nächster ArtikelWarum mich die Xbox One Scorpio momentan noch kalt lässt
Seit 2004 arbeite ich in der Spielebranche und habe dort viele verschiedene Abteilungen durchlaufen. Von Game Master, über Community Manager, bis Marketing Manager war alles dabei! In den letzten Jahren habe ich mich mit dem Aufbau und der Leitung von Online-Portalen beschäftigt, speziell was die Programmierung, die redaktionelle Arbeit, die Leitung von Communities, als auch die Vermarktung betraf.

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here