Prime World vereint Browsergame & MOBA-Action-Mechaniken

Prime World Screenshot
Prime World Screenshot

Nachdem ich also auf dieses Spiel aufmerksam gemacht wurde, habe ich beschlossen mir dieses anzuschauen, mich zu registrieren und ein wenig zu zocken.

Im ersten Moment hat es mich ein wenig an die Pay2Win-Browsergames von R2Games oder an Facebook-Spiele erinnert, denn an der linken Leiste befinden sich gefühlte Tröllfmillionen blinkende Icons, welche mir entweder das Spiel erklären oder das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

Dennoch klick ich mich ein wenig durch das Spiel und bestreite einige Matches.

An und für sich halt ein MOBA mit Bezahloptionen für Helden, Skins und einer Ausdauerleiste für jeden Helden. Letztere kann man durch das Badehaus und Entspannung der Helden auffrischen. Gerade diesen Aspekt finde ich mitunter sehr interessant, denn dadurch wird unterbunden das man immer den gleichen Helden spielt und so hat man ein wenig mehr Rotation und Abwechslung im Spiel. Denn ich neige dazu, sobald mir ein Held gefällt, nur noch diesen zu zocken.

Zusätzlich erhält man mit jedem Helden, mit dem man eine Partie bestreitet, Erfahrungspunkte, wodurch man Fertigkeitspunkte in dem jeweiligen Helden vergeben kann. Dadurch steigen nicht nur die Grundattribute, sondern man erhöht auch seinen Machtwert des jeweiligen Helden.

Darüber hinaus gibt es, nicht wie DOTA2 oder League of Legends, keinen InGame-Shop, bei welchem man sich Ausrüstung kaufen kann. Dies wird in Prime World über Talente geregelt. Nach jedem Match erhält man verschiedene Talente und kann diese in seinen Helden ausrüsten, dennoch hat man nicht sofort im Spiel Zugriff auf alle Fähigkeiten, sondern muss sich diese im laufenden Match durch Prime freischalten.

Prime World Schloss Screenshot
Prime World Schloss Screenshot

Dies ermöglicht die notwendige Freiheit seinen Charakter komplett anzupassen, den Schwerpunkt zu verändern und braucht sich im Spiel nicht großartig mit Ausrüstung und dem zusammenschmieden eben dieser über komplexe Mechaniken beschäftigen. Das finde ich auch sehr interessant, denn dadurch gibt es keine Stereotypen und jeder Held, von jedem Spieler, spielt sich komplett individuell.

Kommen wir aber noch einmal zum blinkenden Bildschirm! Es gibt wohl so etwas wie eine Basis, die man, wie in vielen Browsergames, aufbauen und ausbauen kann. Dadurch erhält man z.B. die Möglichkeit mehr ungenutzte Talente zu lagern, als auch etwas wie eine Produktionskette und Wohnhäuser. Letztere erzeugen anscheinend regelmäßig Silber, mit dem man sich seine Helden freischalten kann, wenn man denn kein Geld ausgeben möchte. Sonst habe ich den Sinn und Zweck dieses Systems noch nicht ganz verstanden, wird aber bestimmt im späteren Spielverlauf wichtig werden.

Generell kann ich jedem MOBA-Fan Prime World empfehlen, einfach um es sich mal anzuschauen und ein wenig zu spielen. Was mir eher negativ aufgefallen ist, ist das der Großteil der Spieler wohl aus Russland oder der Ukraine kommt (wird durch ein Flaggensymbol angezeigt), wodurch die Kommunikation und Absprache doch sehr erschwert wird. Trotzdem gibt es Clans, auch deutschsprachige Clans, mit denen man gemeinsam zocken kann.

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