Project Gorgon – klein und beeindruckend

Derzeit wollen viele Indie-Entwickler von MMORPGs auf den Retro-Zug aufspringen und Spielerfahrungen bieten, welche sich an klassischen Online-Rollenspielen orientieren – auch das Team hinter Project Gorgon.

Entwickelt von Eric Heimburg und Sandra Power, den kreativen Köpfen hinter dem Klassiker Asheron’s Call, dürfen vor allem Veteranen eine Spielerfahrung erwarten, die so klassisch ist, als würde einen das Spiel in die 90er-Jahre zurückbeamen. Selbst grafisch darf man nichts Modernes erwarten, was aber hier auch gar nicht nötig ist. Denn Project Gorgon funktioniert einfach.

Es funktioniert für alle, die Spiele wie Everquest oder Asheron’s Call geliebt haben und diese Erfahrung in modernen MMOs vermissen. Das Zusammenspiel in der Gruppe, das Erkunden der Welt, die Quests und Kämpfe – Project Gorgon ist eine Zeitreise, die einfach die nostalgischen Gefühle aufblühen lässt. Das Spiel mag sich nicht an jüngere Spieler richten, die auf ein Grafikfeuerwerk stehen, doch Veteranen, welche die Anfangstage des MMO-Genres erlebten, werden bestimmt extrem viel Spaß haben. Hut ab vor dieser Leistung und vor den Entwicklern, die in einem extrem kleinen Team ein so ambitioniertes Projekt entwickeln, das größere Projekte an die Wand spielt – ja, hier spiele ich wieder auf Shroud of the Avatar an. Während Portalariums MMORPG schlicht enttäuscht, kann Project Gorgon begeistern – so wird es richtig gemacht.

Selbst ausprobieren könnt ihr Project Gorgon über Steam. Dort befindet sich das Indie-MMORPG derzeit in der Early-Access-Phase.

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