Review: It’s A Wipe! Gilden-Management-Simulator im Test!

Ich bin ja ein bekennender Fan von Indie-Games, als auch von Simulationsspielen. Dazu gibt es ja auch mehrere . Nun habe ich mir auf Steam das Spiel It’s A Wipe geholt, welches am 11. Dezember 2014 veröffentlicht wurde, für nur 4.99 EUR geholt und habe beschlossen dazu ein Review zu schreiben.

Die Story

Wirklich viel Story gibt es bei It’s A Wipe! nicht. Hauptziel ist es die beste Gilde mit dem höchsten Gearscore zu werden und mit verschiedenen Taktiken Raids zu bestreiten.

Der Ablauf von It’s A Wipe!

Man erhält ein sehr grundlegendes Tutorial, welches einem ganz kurz und knapp die Grundfunktionen vermittelt. Einige Funktionen im Spiel muss man durch herumklicken selber finden, was ein wenig Einsteigerunfreundlich ist. Jedoch brauchte ich diese Funktionen erst nach 2 Wochen Ingame-Spielzeit, also ungefähr 2 – 3 Stunden. Man rekrutiert Gildenmitglieder, welche alle mit einem Gearscore von 0 und teilweise mit komplementären Berufen starten. Bisher habe ich aber lediglich Herbalist und Alchemist gesehen. Wie bei jedem Raid ist die Zusammenstellung von Tanks, Heals und DPS wichtig, wobei ich da einige Schwachpunkte gesehen habe, welche ich in den Spielmechaniken näher beleuchten werde. Nachdem man sich also seine Gildenmitglieder rekrutiert hat kann man sich an seinen ersten Raid machen und mit verschiedenen Befehlen wie Focus DPS die Handlung ein wenig genauer festlegen, Rollen und Positionierung festlegen und somit seiner Gilde zu virtuellem Ruhm verhelfen.

Spielmechaniken

Das Spiel wurde mit dem TorqueGameBuilder erstellt, jedenfalls bekommt man das als Fehler angezeigt, wenn einem das Spiel abstürzt. Interessant finde ich, dass man nach jedem absolvierten Kampf Loot erhält und diesen auf die Raidmitglieder aufteilen muss. Dadurch erhöht oder senkt sich die Moral der Raidmitglieder, was unter Umständen auch durch ein paar zusätzliche Texte, wie z.B. „Nach Ankündigung wer den Loot erhält, geht XY kurz AFK.“, untermalt. Die Moral kann man auch durch einen InGame-Shop aufwerten, indem man für erspieltes Gold Gegenstände kauft und diese an die Gildenmitglieder gibt. Da sich die Raids auf maximal 10 Teilnehmer beschränken lohnt es sich nicht unbedingt mehr als 9 Spieler zu seiner Gilde zu rekrutieren und sich auf diese zu fokussieren. Dennoch ist jeder Kampf eine Herausforderung, denn neben den Standardkämpfen muss man sich manchmal auch auf bestimmte Gegner fokussieren, welche sonst explodieren oder den Hauptgegner heilen. Manche Zwischenbosse steigen auch mitten im Kampf von ihrem Mount ab und lassen dieses an ihrer Seite gegen euch kämpfen. Dadurch wird ein wenig Dynamik erzeugt, welche aber beim 3. Mal des Raids einen nur noch bedingt bespaßen.

Spielspaß

Bei dem Lootsystem wird aber ausschließlich der Gearscore berücksichtigt. Das heißt, wenn 2 von 3 Helden bereits einen GS von 20 haben und man das neue Item mit einem GS von 20 dem 3. Helden gibt, wirkt sich das Neutral auf die Moral auf die lootberechtigten Raidmitglieder aus. Dadurch kann man eigentlich ganz gezielt seine Gilden ausstatten und muss Raids mehrfach laufen. Der Effekt von gekauften und verschenkten Items ist so maginal, dass es sinniger ist Raids mehrfach zu laufen, denn der Moralzuwachs bei einem erhaltenen Item ist bedeutend höher. Durch mangelnde Raidgrößen wirken die Kämpfe nach dem 20. Mal recht monoton und es lässt sich nur bedingt Spielspaß aufbauen, die mangelnde Dynamik bei Effekten und Abläufen in Kämpfen tun ihr Übriges.

[wp-review]

Hinterlasse einen Kommentar