Richtigstellung: Goodgame Studios-Kündigungen und mehr

Unser Artikel "Goodgame Studios: Volle Taschen und dann die Biege machen" hat seinen Weg zu Goodgame Studios gefunden, worauf wir kontaktiert wurden.

Unser Artikel „Goodgame Studios: Volle Taschen und dann die Biege machen“ hat seinen Weg zu Goodgame Studios gefunden, worauf wir kontaktiert wurden und man mit uns den Dialog gesucht hat. Da unser Artikel einige Fehlinformationen enthalten hatte, auf Grund unseres Verständnisses von Pressemeldungen, veröffentlichen wir hier eine kleine Richtigstellung.

Zum einen haben wir von „bis zu 600 Entlassungen“ gesprochen. Dabei bleiben wir auch, auch wenn uns mitgeteilt wurde das „lediglich“ 114 Personen entlassen wurden. Man wollte uns allerdings nicht sagen wie viele Angestellte das Abfindungsprogramm in Anspruch genommen haben. Auf Grund der fehlenden Transparenz sehen wir diese Aussage nach wie vor als korrekt an. Aus diesem Grund bedienen wir uns weiterhin der redaktionellen Quelle der taz: „Entlassungen bei Computerspiel-Hersteller Kahlschlag im Zocker-Himmel„.

Aus der Pressemeldung ging, jedenfalls für mich, hervor das der CEO / COO Kai Wawrzinek und Christian Wawrzinek diese Positionen im Unternehmen niederlegen und mit ihrer eigenen Denkfabrik Ideen an das Unternehmen vermitteln würden und trotzdem beim Unternehmen weiterhin Geschäftsführer bleiben. Dies stimmt so nicht ganz: Die Positionen wurden niedergelegt, aber die Denkfabrik ist eine Abteilung innerhalb von Goodgame Studios, so dass Spekulationen über eigene Abfindungszahlungen und der Doppel-wirtschaft hier ausgeschlossen werden können.

Außerdem haben wir gegen Ende des Artikels die fehlenden Konsequenzen für die nicht marktorientierten Entscheidungen bemängelt. Goodgame Studios legt wert darauf, dass durch die Niederlegung der CEO und COO-Position im Unternehmen und die Übergabe des operativen Tagesgeschäfts in die Hände von Maximilian Schneider, aus Sicht von Goodgame Studios, hier sehr wohl Konsequenzen gezogen wurden.

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