Shroud of the Avatar aufgegeben? Richard Garriott denkt über neues Spiel nach

Richard “Lord British” Garriott denkt bereits laut über ein neues Rollenspiel nach – bedeutet das, das man das strauchelnde Shroud of the Avatar schon vor Release aufgegeben hat?

Auch, wenn sich Shroud of the Avatar derzeit noch in der Early Access Phase befindet, so hatten sich sowohl die Entwickler als auch die Hardcore-Fans mit Sicherheit einen größeren Erfolg gewünscht. Laut den Entwicklern sind etwa 500 Spieler gleichzeitig im Spiel online, davon entfallen rund 150 auf Steam-User, wie man auch anhand von Steamcharts stehen kann. 500 Spieler sind für ein MMORPG sehr wenig. Selbst für eine Early Access Phase. Denn das kürzlich gestartete Online-RPG Dark and Light stieg gleich mit über 10.000 Spielern in die Early Access Phase ein.

Über Twitter fragte Richard Garriott, Gründer von Portalarium und der kreative Kopf hinter SotA, jetzt, ob die Fans Interesse an einem neuen Spiel haben. Einem Mobile Game, das quasi ein Remake zum RPG-Klassiker Ultima 4 wird. Allerdings ohne die Marke und Lizenz zu nutzen. Denn die Rechte werden von Electronic Arts gehalten. Nur vom ungefähren Spielprinzip wäre das RPG Ultima 4 ähnlich. Die Fans zeigten sich von der Idee begeistert, weswegen es eigentlich nur eine Frage der Zeit zu sein scheint, bevor Garriott dieses Spiel in Angriff nimmt.

Der Markt der Mobile Games ist immens groß. Hier könnte Garriott mit dem richtigen Spiel deutlich mehr Spieler erreichen als mit dem strauchelnden Shroud of the Avatar, welches im übrigen noch vier weitere Episoden bekommen soll(te). Hat er sein MMORPG also schon aufgegeben? Die aktuelle Crowdfunding-Kampagne für SotA läuft ebenfalls nicht besonders, die finanzielle Situation des Unternehmens ist bedenklich, die Kritik an SotA wird immer heftiger und mit rund 500 Spielern wird man den Spielbetrieb nicht lange aufrecht erhalten können – es sei denn, es geschieht noch ein Wunder und der kommerzielle Release des Spiels Ende des Jahres schafft plötzlich zehntausende von Spielern heran – was den Reviews und Bewertungen der aktuellen Version zufolge eher unwahrscheinlich ist.

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Da ist es eigentlich nur logisch, dass Garriott jetzt schon über ein neues Spiel nachdenkt und dieses auf einem Markt ansiedelt, der lukrativer zu sein scheint.

Quelle: Twitter

1 Kommentar

  1. Schon schade um die ganzen Games. Conan Exiles oder Shroud… aber inzwischen gibt es einfach genügend Games und viele, ob man es glaubt oder nicht, spielen noch WoW 🙂 Und das ist irgendwo sogar verständlich, wo das Spiel doch bereits “fertig” ist, sehr viel bietet und auch nicht mehr kostet. Mein Favorit bleibt Ultima Online… aber ein “Ersatz” wird es nie geben. Leider auch nicht mit Shroud of the Avatar.

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