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Star Citizen

Star Citizen ist eine für Anfang 2015 geplante Online-Weltraum-Flugsimulation mit Kampf- und Handelselementen für Windows und Linux. Haupt-Designer und Erfinder des Star-Citizen-Universums ist Chris Roberts, der dafür im April 2012 das Unternehmen Cloud Imperium Games gründete. Das Projekt hält den Rekord für das größte per Crowdfunding finanzierte Computerspielprojekt.

Star Citizen ist in 10 Jahren „fertig“

In dem Video wurde gefragt, wie es denn mit den Stretch Goals aus der Kickstarter-Kampagne aussehen würde. Daraufhin erklärte Chris Roberts, dass die Stretch Goals vorerst nicht ins Spiel eingebaut werden. Man will Star Citizen 1.0 mit den minimalen, realisierbaren Features veröffentlichen. Wenn man mit dem Spiel hinsichtlich Content, Spielgefühl und Features zufrieden ist, dann wird man sagen, dass es keine Alpha und keine Beta mehr ist, sondern Star Citizen 1.0. Über die nächsten 10 Jahre wird man das Spiel dann weiter entwickeln und dann auch nach und nach die Stretch Goals der Kickstarter Kampagne einbauen.

Haben Spiele-Entwickler zu viele Ausreden?

Mit der Art, wie Spiele heutzutage veröffentlicht wird, könnte man meinen, dass sich Entwickler alle Freiheiten rausnehmen dürfen. Man veröffentlicht eben was unfertiges und sagt, dass es noch eine Alpha, Beta oder Early-Access-Version ist. Generell werden Onlinegames heutzutage nicht „veröffentlicht“, sie sind eher ein Prozess als ein fertiges Produkt und entwickeln sich daher stetig weiter. Aber Geld will man natürlich trotzdem regulär haben. Oder wie wäre denn ein Finanzierungsmodell, bei dem man kontinuierlich ein paar Cent bezahlt, bis am Ende der Entwicklungsphase der reguläre Kaufpreis erreicht wurde. Nein?

Geld = Spiel ist fertig

Ja, Onlinegames entwickeln sich, wie auch schon in einem anderen Artikel erwähnt. Doch das darf keine Ausrede für die Entwickler sein, sich hinter einer ewigen Alpha- oder Beta zu verstecken oder zu sagen, dass ein Onlinespiel ja eigentlich nie „fertig“ ist. Und da ist auch Star Citizen keine Ausnahme. Wenn das Spiel die Alpha- und Betaphase verlassen hat, dann ist es „gestartet“ und dann entscheidet man, ob es gut oder schlecht und ob es sich lohnt, Geld auszugeben. Da kann es sich noch so gut weiter entwickeln. Wenn es zum Start nicht gut ist, dann schaut man es sich später vielleicht gar nicht mehr an. Daher sollte Chris Roberts schauen, dass Star Citizen 1.0 dem entspricht, was zur Kickstarter-Kampagne angekündigt wurde.

Eat this Derek Smart! Neuer Star-Citizen-Content wurde präsentiert

Derek Smart wettert bereits seit Monaten gegen Cloud Imperium Games und behauptet, dass dieses Spiel nie mit dem Budget so fertiggestellt werden kann, wie es geplant ist. Erst kürzlich stellte er die Behauptung auf, dass beinahe das gesamte Budget aufgebraucht wäre und das Projekt vor dem Aus stünde. Dabei stützt er sich auf die Aussagen von angeblichen Insidern. Er behauptete zudem, dass auf der CitizenCon so gut wie nichts neues präsentiert werden würde, abgesehen von einem Trailer des Single-Player-Modus Squadron 42.

Die CitizenCon zeigt neues zu Star Citizen

Mit einer Sache hatte er recht: Auf der CitizenCon am vergangenen Wochenende wurde wirklich ein Trailer zu Squadron 42 gezeigt. Mit ihm wurden die Schauspieler angekündigt, welche per Motion-Capturing und Sprache Rollen im Spiel übernehmen – darunter befinden sich etwa Gary Oldman, Mark Hamill und Gillian Anderson. Der Trailer zeigt beeindruckend, wie die Story-Sequenzen aussehen sollen.

Daneben präsentierten die Entwickler aber zudem eine erste Alpha von Star Citizen, in der alle bisherigen Module vereint sind. Einige Spieler treffen sich im Video auf einer Raumstation, bemannen zwei Raumschiffe und fliegen zu einer Relais-Station, die von Feinden eingenommen wurden. Nach einem Raumkampf, steigt einer der Spieler aus seinem Schiff aus, schwebt zur Station und aktiviert dort das Relais wieder. Anschließend geht es weiter zu einer anderen Station, auf der ein Bodenkampf stattfindet. Alles findet flüssig ohne merkliche Ladezeiten statt. 

Hat Derek Smart recht?

Damit hatte Derek Smart wohl nicht gerechnet. Star Citizen hat mit dieser Präsentation einen großen Sprung nach vorn, hin zu einem kompletten Spiel gemacht, das die Vision verdeutlicht, welche die Entwickler verfolgen. Hat Derek Smart nun mit seinen Behauptungen recht? Es sieht zumindest nicht danach aus. Allerdings sollte man trotzdem im Hinterkopf behalten, dass meist in allem zumindest ein Körnchen Wahrheit steckt. Anscheinend ist dieses Körnchen aber für die Entwicklung von Star Citizen nicht groß von Bedeutung.

Ach Star Citizen, was machst du bloß?

Der Indie-Entwickler Derek Smart wettert schon seit einiger Zeit gegen Cloud Imperium Games und deren Weltraumspiel Star Citizen. Die ambitionierten Ziele wären mit dem Budget nie umsetzbar und generell soll das Unternehmen mal offen legen, wohin denn das ganze Geld fließt. Smart erhält nun sogar Unterstützung von George Broussard, dem Erfinder von Duke Nukem. Nachdem Cloud Imperium die MISC Endeavor als neues Raumschiff vorstellte, das man sich für satte 900 Dollar (1.000 Dollar inklusive Steuern) für das Spiel kaufen kann, platze Broussard offenbar der Kragen. Er fragt provokant, in welcher Welt wir denn Leben würden, in der man 900 Dollar für ein Raumschiff ausgibt, das man sich für ein Spiel kauft, welches überhaupt noch nicht existiert. Dann kritisiert er Star Citizen gleich noch und gibt an, dass selbst 300-Mann starke AAA-Entwicklerteams mit einem Budget von 100 Millionen Dollar in vier Jahren kein solches Spiel entwickeln könnten, wie es Star Citizen werden soll.

Kritik aus den eigenen Reihen

Jetzt meldeten sich sogar noch ehemalige und aktuelle Angestellte von Cloud Imperium zu Wort und erklären, dass Chris Roberts kein guter Chef sei. Er würde sich für eine Art George Lucas halten. Zwar hätte er gute Ideen, könne diese aber nicht umsetzen. Als reguläre Angestellter sei er besser, als ein Chef. Roberts erklärte, dass dies wohl die Rache von ehemaligen Angestellten sei und man wäre weiterhin mit Herzblut dabei, die Vision von Star Citizen umzusetzen. Derweil machen Gerüchte von Restrukturierungen und Entlassungen  im Unternehmen die Runde.

Liebe Entwickler von Star Citizen: Bekommt die Situation bitte schnell in den Griff. Wir alle wollen das beste Weltraumspiel seit Wing Commander spielen. Sollte es noch weitere zwei Jahre dauern, bis wir endlich loslegen können, dann soll es eben so sein. Hoffentlich wisst ihr, was ihr tut…

Star-Citizen-Entwickler melden sich zu Vorwürfen

Community Manager Ben Lesnik ging ausführlich auf die Vorwürfe ein und erklärte, dass man das Modul Star Marine nicht auf unbestimmte Zeit verschoben habe. Das hätten Websites erfunden. Es gäbe zwar momentan keinen Termin, wann das Shooter-Modul erscheinen würde, es handle sich aber nur noch um Wochen und nicht um Monate oder Jahre. Nachdem man das Modul noch einem testete, fielen einige Probleme auf, die man unbedingt noch beheben wollte, bevor man es veröffentlichte und genau daran würde man aktuell arbeiten. Außerdem sei Star Marine keinesfalls ein Call of Duty im Weltraum. Das sei nicht der Fall. Star Marine sei ein essentieller Bestandteil des Spiels und würde sich nahtlos integrieren. Daher wäre die Gesamterfahrung etwas völlig anderes als Call of Duty.

Die Arbeiten an Star Citizen schreiten voran

Zudem würde man derzeit noch nicht am Polishing des Spiels arbeiten, das würde erst kurz vor Release passieren. Man arbeite an Fixes und daran, Blocker zu entfernen. Außerdem würde man derzeit keine neue Features dem Spiel hinzufügen, sodass der Vorwurf, Star Citizen wäre überambitioniert, nicht greifen würde. Natürlich würde man Schiffe verkaufen und einige davon würden auch noch nicht flugfähig sein, aber das würde sich noch ändern. Zudem würde man nicht nur Assets für den Single-Player-Part Squadron 42 erstellen, sondern auch für den MMO-Part. Auch der Weggang einiger Mitarbeiter wäre nicht tragisch. Es wäre zwar schade, aber so würde es in der Industrie nunmal laufen.

An der Kommunikation mit der Community will man weiter arbeiten, aber das wäre ein Punkt, bei dem man nie alle zufriedenstellen könne. Generell befinde sich das Spiel auf einem guten Weg. Na da sind wir ja mal gespannt. Schließlich wäre es mehr als schade, wenn Star Citizen nicht (so) erscheinen würde, wir uns das alle wünschen.

Was ist denn bei Star Citizen los?

Star Citizen wird nicht nur Weltraum-Action in einem Single-Player-Story- sowie einem Online-Modus bieten, ihr werdet auch beispielsweise auf Planeten oder Raumstation landen und aussteigen können, um euch heiße Shooter-Gefechte zu liefern. Dies alles zusammengenommen führte zu einem unglaublichen Erfolg, bei dem per Crowdfunding inzwischen fast 85 Millionen Dollar gesammelt werden konnten.

Das Shooter-Modul, mit dem die Bodenkämpfe getestet werden sollten, wurde nun allerdings auf unbestimmte Zeit verschoben, da man noch einiges daran zu tun hätte. Zudem wurde bekannt, dass sowohl der Senior Producer Travis Day als auch der Executive Producer Alex Mayberry das Unternehmen verlassen haben. Daneben sollen weitere Angestellte gegangen sein, darunter die Community Managerin und ein Konzept-Artist.

Ist Star Citizen am Ende?

Der Entwickler Derek Smart, der vor einigen Jahren die Battlecrusier-Serie entwickelte, meldete sich zu Wort und erklärte, dass er aus Insider-Kreisen erfahren habe, dass das Shooter-Modul auf Eis gelegt wurde, weil man sich mit dem kompletten Spiel völlig übernommen habe. Der Erfolg des Crowdfundings hätte dazu geführt, dass man Star Citizen immer größer machen wollte. Anfänglich von einem geistigen Wing-Commander-Nachfolger über ein persistentes Online-Universum bis zu einem Weltraumspiel-Shooter-Hybriden. Dies sei selbst mit 85 Millionen Dollar nicht zu realisieren. Daher werde Star Citizen laut der Meinung von Derek Smart nie so erscheinen, wie man es den Fans derzeit schmackhaft machen möchte.

Ziehen also dunkle Wolken rund um Star Citizen auf? Während der Entwicklung eines Spiels gibt es immer mal Rückschläge. Man weiß nicht, wieso die Producer das Team verlassen haben oder welche Probleme genau beim Shooter-Modul aufgetaucht sind. Zudem startet das Unternehmen derzeit in Frankfurt eine neue Zweigstelle, was eigentlich zeigt, dass es dem Unternehmen nicht so schlecht gehen kann. Wir sind uns sicher, dass Gründer Chris Roberts bald einen aufklärenden Brief zur Situation rund um Star Citizen veröffentlichen wird.

Neues Video zeigt Star Citizen Planetside-Modul

Neues Video zeigt Star Citizen Planetside-Modul
Neues Video zeigt Star Citizen Planetside-Modul

Für Fans von Sci-Fi Action-Spielen war die CitizenCon 2014 ein großes Ereignis. Auch gerade weil viele Ankündigungen und Präsentationen stattgefunden haben.

Unter anderem wurde das Feature des Planetside-Moduls in einem 11-minütigen Video vorgestellt. Hier sieht man wie ein Raumschiff auf einen fremden Planeten landet, wie man sich auf genau diesem fortbewegt und was man alles entdecken kann. Anzumerken ist, dass dieses Element noch in einer frühen Entwicklungsphase ist und noch weiter ausgebaut wird. Dies schmälert den Eindruck, welchen man durch den Detailreichtum erhält, in keinster Weise. Während man sich in seinem Raumschiff noch in der First-Person Ego-Perspektive bewegt, kann man sich dies auf einem Planeten frei aussuchen.

Da sich das virtuelle Universum immer veränder kann, sind die Möglichkeiten der verschiedenen Planeten sehr umfangreich. So könnte man z.B. auf einem Planeten innerhalb einer Basis handeln. Während ein Planet ein friedliches Bauernvolk beherbergt, kann es auf anderen Planeten schon ein wenig ruppiger zugehen und man muss aufpassen nicht bestohlen oder übers Ohr gehauen zu werden. Erinnert ein wenig an die Ferengi und aus Spaß an der Freude verlinken wir euch hier auch einmal die 285 Ferengi-Erwerbsregeln.

Dieses Spielelement ist allerdings erst für 2015 geplant und man wolle den Fokus vorerst auf die First-Person-Shooter Elemente des Spieles setzen.

http://www.youtube.com/watch?v=8gGLE3USB2U

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