Star Wars Battlefront: Schnell, schnell abgespeckt veröffentlichen

Der auf der Star Wars Convention in Anaheim gezeigte Teaser sah zwar hervorragend aus, zeigte allerdings kein Gameplay-Material, sondern war nichts als ein Film mit Inengine-Grafik. Inzwischen tauchen immer mehr Details zum Spiel auf, welche den Fans missfallen.

Ganz schön abgespeckt

Nur vier Planeten, auf denen die Kämpfe stattfinden, die zudem ausschließlich während der Zeit der alten Trilogie angesiedelt sind, werden noch zähneknirschend akzeptiert. Dass es keine Single-Player-Kampagne geben wird, das stößt den Fans schon deutlich saurer auf. Zwar soll es einzelne Missionen geben, die man alleine spielen kann, Star Wars Battlefront legt aber den Fokus komplett auf Multiplayer-Schlachten. Viele Fans sind enttäuscht.

Nun wurde bekannt, dass man zwar in den riesigen imperialen Kampfläufern AT-ATs Platz nehmen kann, diese aber auf vorgegebenen Pfaden auf den Maps laufen, von denen man nicht abweichen kann. DICE gibt an, dass dies eine Design-Entscheidung wäre, um das bestmögliche Gameplay zu ermöglichen. Damit aber nicht genug. Man wird die Umgebung nur dann zerstören können, wenn es spielerisch Sinn macht. Das stellt einen großen Rückschritt gegenüber den Vorgängern dar. Viele Fans befürchten, dass DICE derartige Elemente für DLCs zurückhält, doch das Unternehmen streitet dies ab.

Da wäre mehr drin gewesen

Star Wars Battlefront soll am 19. November erscheinen, kurz vor der Veröffentlichung des nächsten Star-Wars-Kinofilms Das Erwachen der Macht. Zufall? Sicher nicht. Ein begleitendes Spiel dürfte sich fantastisch verkaufen, weswegen DICE sicher unter Druck steht, das Spiel schnellstmöglich zu veröffentlichen. Dass man dabei auf bestimmte Features wie eine Single-Player-Kampagne, einen hohen Zerstörungsgrad der Spielwelt und frei steuerbare AT-ATs verzichten muss, erscheint logisch. Das stellt aber wohl eher keinen Trost für die Battlefront-Fans dar, die sich gegenüber dem 2005 erschienenen zweiten Teil eine Steigerung erhofft hatten.

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