Star Wars: Jedi – Fallen Order ohne Mikrotransaktionen – EA, was ist da los?

Star Wars: Jedi – Fallen Order wurde als Single-Player-Spiel ohne Mikrotransaktionen angekündigt. Was hat sich Electronic Arts nur dabei gedacht in einer Welt, in der doch Mikrotransaktionen das A und O eines jeden Computerspiels sein sollten?

Games-as-a-Service sollte das neue Zauberwort werden. Spiele, bei denen die Fans Unmengen an Geld für Ingame-Items ausgeben. Multiplayer-fokussierte Spiele, damit kosmetische Items, wie das Tutu oder das Hasenkostüm, anderen gezeigt werden können. Das sollte den Kern eines jeden Computerspiels ausmachen. Selbst EA erklärte vor einigen Jahren, dass storybasierte Single-Player-Spiele keinen Platz mehr im Unternehmen haben, weil die Zukunft Games-as-a-Service-Titeln gehört. Immerhin bringen Spiele wie Fortnite viel mehr Geld ein als ein Witcher 3.

Kommt Electronic Arts mit Star Wars: Jedi - Fallen Order langsam vom Games-as-a-Service-Ansatz ab? Klick um zu Tweeten

Und jetzt? Auf der Star Wars Celebration kündigten Respawn Entertainment und Electronic Arts Star Wars: Jedi – Fallen Order als Single-Player-Spiel ohne Mikrotransaktionen an. Was ist da nur passiert? Möchte EA nicht mehr das viele Geld der Spieler haben, die jetzt doch alle nur noch Games-as-a-Service im Kopf haben? Oder hat man etwa gemerkt, dass es doch nicht so einfach ist und eben nicht jeder nur Multiplayer-Spiele mit Mikrotransaktionen haben möchte? Gibt es sie tatsächlich noch, die Spieler, die auf storybasierte Einzelspieler-Titel stehen? Kann es sein, dass man mit dem Games-as-a-Service-Ansatz doch nicht jeden Spieler erreichen kann? Das wäre ja geradezu skandalös!

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