State of Decay 2: Spielspaß, oder?

Die sogenannten Survival Games (Überlebensspiele) steigern immer zunehmender ihren Absatz, als auch ihre aktive Community. Ich habe mir State of Decay 2 angesehen und möchte hier einfach einmal mein Feedback dazu geben.

Wie bei jedem Survival Game startet man in einer unwirklichen Umgebung und ist vor immer stärker werdenden Herausforderungen gestellt. Man läuft herum, erkundet die ausgesuchte Spielkarte, versucht Verbündete zu finden und stärkere Waffen zu finden. Bis hierhin sind so ziemlich alle Survivalspiele identisch.

Gar nicht wirklich so viel, leider. Wie im Vorgänger, oder in anderen Zombie-Survivalspielen, baut man sich seine Basis, wertet auf, verbessert und verteidigt diese gegen unregelmäßige Angriffe der dunklen Seite.

Was ich persönlich am Anfang ganz toll fand war, dass die Entscheidungen so wirkten als hätten sie irgendeinen Einfluss auf das Spielgeschehen. Dies stimmt leider auch nur bedingt. Klar, man kann mit seinen Nachbarn Freundschaft schließen, kann diese aber auch ignorieren oder einfach übern Haufen schießen gehen.

Eine wirkliche Auswirkung auf das Spiel nehmen die Entscheidungen aber da nicht wirklich. Sollten einem die Fleischsäcke ausgehen sucht man einfach nach neuen Opfern… uhm… Überlebenden meine ich, vielleicht hat ja einer von denen ein betway bonus code 2018 in der Tasche?

Ich muss dazu sagen, ich habe das Spiel im Rahmen des Xbox Gamepass ausprobiert, sodass mir die Kosten für das Spiel erspart blieben – hätte ich etwas dafür gezahlt, hätte ich mich, glaube ich, bedeutend mehr darüber geärgert als jetzt. Zum Antesten war es okay, zum Durchspielen hat die Testzeit gereicht, zu erkennen das absolut kein Wiederspielwert vorhanden ist hat es auch gereicht.

Nachdem ich mit dem Spiel so ein wenig durch war, habe ich mich gefragt wie leicht es wohl ist zu cheaten, denn immerhin ist es ja ein Spiel was maßgeblich auf Multiplayer aufbaut. Wie bei Sea of Thieves: kein Cheatschutz und nix.

Mal ganz davon ab das ich mich sogar in Multiplayer-Sessions, wo ich bei Freunden gejoined bin, innerhalb ihres Matches unsterblich machen konnte, so konnte ich auch alle meine Materialien hochschummeln, schnelles Training aktivieren, unbegrenzt Munition und die Liste ginge noch ein gutes Stück weiter.

Das ist etwas, was ich absolut nicht verstehen kann: wenn es doch sowas wie ein Multiplayerspiel ist und man nach Möglichkeit fair spielen sollte, wieso werden solche elementaren Grundpfeiler so schlampig umgesetzt und ignoriert?

Jetzt könnte man ja sagen das es sich bei State of Decay 2 um kein eSport-Spiel handelt, aber, ernsthaft? Ist das der Standard den wir hier permanent vorgekaut und wieder erbrochen bekommen?

Wenn es jetzt mega schwer wäre zu schummeln, dann könnte man da ja noch drüber argumentieren, aber in der Einfachheit wie es möglich ist, ist jeder Cent, welchen man den Entwicklern und Publishern in den Hals wirft, zu viel.

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