The Flock – Sterben zu viele Spieler im Spiel, wird der Verkauf gestoppt

The Flock entstand aus einem Universitätsprojekt heraus. Das Spielprinzip ist recht simpel. Ihr seid Mitglied einer Schar von seltsamen Kreaturen, die in düsteren Gebäudeschluchten hausen. Es herrscht eine Art ewige Dämmerung. Doch irgendwo im Level existiert ein Artefakt. Wer dieses an sich nehmen kann, der ist in der Lage, damit Licht zu verströmen. Die Kreaturen fühlen sich einerseits vom Artefakt angezogen, andererseits sind sie sehr lichtempfindlich. Jeder will das Artefakt besitzen und geht dafür über Leichen. Wer das Artefakt aufnimmt, der kann damit Objekte anleuchten. Leuchtet man genügend Gegenstände an, gewinnt man das Match. Doch die anderen wollen ebenfalls das Artefakt haben. Da die Kreaturen lichtscheu sind, kann man sie mit dem Artefakt anstrahlen. Bewegen sie sich, während sie im Licht stehen, verursacht das Schaden. Stehen sie still, so macht ihnen das Licht nichts aus. So entsteht ein ewiges Katz- und Mausspiel zwischen Jägern und Gejagtem.

Sind alle tot, ist das Spiel für immer zu Ende

Noch interessanter wird es, da es sich um eine Art psychologisches Experiment handelt. Denn The Flock wird nicht ewig zum Verkauf angeboten. Die Verkaufszeit des Spiels ist abhängig davon, wie viele Spieler im Spiel sterben. Jeder Tod bedeutet, dass ein Mitglied aus der Horde für immer weg ist. Ist die Anzahl der Kreaturen bei Null angelangt, wird The Flock aus dem Handel genommen. Dann können nur noch diejenigen spielen, die das Game bereits besitzen. Für diese beginnt dann das Finale, über welches die Entwickler erst noch sprechen wollen. Ist das Finale beendet, geht The Flock für immer offline und kann nicht mehr gespielt werden.

Ein interessantes und ungewöhnliches Konzept. Wie gut die Käufer es finden werden, dass sie ihr Spiel irgendwann nicht mehr spielen können, wird man noch sehen.

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