Ubisoft verhandelt laut Gerüchten mit Netflix, och nö!

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Da hält man sich selber schon sehr von Ubisoft fern, einfach, weil man fast immer von dem Unternehmen enttäuscht wurde und dann muss man erfahren das der Chef von Ubisoft (Yves Guillemot) wohl aktuell mit Netflix über Film- und/oder Serienrechte verhandelt.[i]

Demnächst startet der erste Assassin’s Creed Film und laut Spekulationen soll auch schon ein The Division und Watch Dogs-Film in der Mache sein. Hier will man offensichtlich an den Erfolg von dem World of Warcraft-Film anknüpfen, aber den fand ich jetzt auch eher schlecht.

Der Vorteil an Computerspielen gegenüber Filmen ist einfach, dass man wesentlich mehr Story erzählen und das der Spieler richtig in diese eintauchen kann. Bei einem normalen Film mit 90 Minuten Spiellänge geht dabei so viel verloren das es einem schon kaum Spaß macht sich diesen anzusehen. Gerade als Fan kann man dann schon sehr leicht enttäuscht werden.

Es ist ein Film, es ist eine Serie, es ist etwas ganz Anderes?

Bei den Gesprächen könnte es sich aber auch um die Aufnahme der TV-Serie „Rabbids Invasion“ von Ubisoft Motion Pictures handeln.[ii] Diese Serie hat durchaus eine größere Fangemeinde und könnte als Türöffner für Ubisoft dienen.

Persönlich würde ich auch eher darauf tippen, denn im Ubisoft-Karriereportal sind keinerlei relevante Positionen für neue Filme ausgeschrieben, außer einem Finanzplanungsmanager und einem Projektmanager.

Auf der anderen Seite bieten Spielserien wie Rainbox Six oder The Division durchaus das nötige Actionpotenzial um einen spannenden und fesselnden Film zu erzeugen.

Das halte ich davon

Ganz persönlich, ohne irgendwem jetzt zu nahe treten zu wollen, würde ich einfach behaupten man sollte erst einmal das, was man ursprünglich gemacht hat, nämlich Spiele, auf ein annehmbares Qualitätslevel bringen bevor man sich neuen Herausforderungen stellt.

Zuletzt hatte das Unternehmen Keys, welche von Großhändlern erworben wurden, gesperrt und Spieler ausgeschlossen.[iii] In einer Meldung verwies man dann darauf, dass man nur beim eigenen Unternehmen und nicht bei lizensierten Drittanbietern kaufen solle. Davon waren mehrere tausend Spieler betroffen die im Zweifel das Spiel erneut kaufen mussten, wodurch man natürlich zusätzlichen Umsatz generiert hat.


[i] http://www.vg247.com/2016/11/08/ubisoft-ceo-in-talks-for-netflix-series/
[ii] https://www.ubisoft.com/en-US/office/motion-pictures.aspx
[iii] http://www.pcgames.de/Far-Cry-4-Spiel-23145/News/Ubisoft-und-Reseller-aeussern-sich-zum-Skandal-um-gesperrte-Keys-1149266/

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