Warum ich für Gamezine schreibe

Kürzlich bekam ich mit, wie Gamezine etwas belächelt wurde, um es milde auszudrücken. Es sei kein seriöses Magazin. Die Artikel seien „merkwürdig“ und wenig gehaltvoll. Warum schreibe ich also für die Seite?

Zum einen, Gamezine ist eher ein Blog. Ein meinungsgetriebener Blog. Hier darf ich das schreiben, was man sonst nicht schreiben sollte. Hier kann ich auch mal Ausdrücke benutzen, für die mir andere Auftraggeber auf die Finger klopfen würden. Hier kann ich auf die Kacke hauen und Dinge so beschreiben, wie ich sie wirklich empfinde, ohne befürchten zu müssen, irgendeinem Publisher auf die Füße zu treten, der sich gleich beschwert – ja, auch über die Artikel hier beschweren sich Publisher, aber bei einem meinungsgetriebenen Blog steht nun mal die persönliche Meinung im Vordergrund.

Gamezine ist bewusst anders als andere Spiele-Websites. Es ist dieser Ausgleich, der Spaß macht. Hier brauche ich kein Blatt vor den Mund zu nehmen und kann auch einfach mal Themen ansprechen, die sonst keine Seite veröffentlichen würde. Es macht einfach Spaß, „rumzuspinnen“, alles rauszuhauen, was einem in den Sinn kommt. Gamezine ist so eine Art Sandsack. Man haut einfach drauf und fühlt sich danach besser.

Ja, nicht alle Artikel kommen bei den Lesern – oder der Industrie – gut an. Nicht immer trifft man ins Schwarze und manchmal lässt sicher auch der Humor zu wünschen übrig. Doch das gehört eben einfach auch mit dazu. Gamezine soll einfach Fun sein, mit einem „Hä?“-Faktor. Manchmal kratzt man sich vielleicht am Kopf, wenn man einen Artikel liest, manchmal schlägt man die Hände über dem Kopf zusammen, manchmal lacht man darüber (aus verschiedenen Gründen), manchmal flucht man und manchmal stimmt man zu. Alleine, diese Vielfältigkeit an Emotionen zu erzeugen, macht schon Spaß. Und genau darum geht es: Spaß.

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