Was ich mir von The Bards Tale IV erhoffe

The Bard’s Tale war in den 1980er Jahren für viele Gamer der erste Berührpunkt mit dem Computer-RPG-Genre. Die dreiteilige Serie (ignorieren wie mal den „unglücklichen“ Ausflug in den Action-RPG-Bereich 2005) genießt heute Kultstatus. Kein Wunder wurden Freudentränen vergossen, als Brian Fargo von InXile ankündigte, eine Fortsetzung zu entwickeln.

Klassisch aber doch modern

Diese soll wieder per Crowdfunding finanziert werden. Die Kickstarter-Kampagne startet am 2. Juni. Fargo möchte das klassische Spielprinzip in modernem Gewand zurückbringen, setzt für die Optik auf die Unreal Engine 4 und für die Kämpfe auf taktische Rundenauseinandersetzungen.

Heutzutage funktioniert aber viel von dem nicht mehr, was früher gut war. Daher müssen die Entwickler gut aufpassen, welche der klassischen Elemente sie zurückbringen und wo sie modernisieren. Ich selbst stelle mir das Spiel als eine Mischung aus Legend of Grimrock und Wasteland 2 vor. Man steuert seine Heldentruppe aus der Egosicht durch eine 3D-Welt, trifft dabei aber auch auf NPCs, mit denen man wie in Wasteland 2 sprechen und handeln kann. Quests führen einen durch die große Welt, durch Städte und in finstere Dungeons.

Ich persönlich würde eine schrittweise Bewegung mit 90-Grad-Drehungen bevorzugen, genau, wie das auch in Legend of Grimrock der Fall ist. Alternativ bei einer freien 360-Bewegung würde ich mir wünschen, meine Partymitglieder neben mir herlaufen zu sehen. Was ich eher langweilig finden würde, wäre ein reiner Dungeon-Crawler, bei dem man nur in Verliesen unterwegs ist.

Am 2. Juni werden wir wissen, welchen Weg Brian Fargo mit The Bard’s Tale IV einschlagen wird. Hoffentlich kann das Spielprinzip überzeugen.

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