Werden CCP Games und EVE Online verkauft?

EVE Online Astrahus Citadel
EVE Online Astrahus Citadel

Wird EVE Online verkauft? CCP Games holen sich derzeit Kaufangebote ein. Klick um zu TweetenEVE Online könnte verkauft werden. Das Entwicklerstudio CCP Games holt derzeit Angebote ein und möchte mindestens 900 Millionen Dollar haben.

CCP Games hatte die vergangenen Jahre immer wieder mit Problemen zu kämpfen. Immer wieder hörte man von Entlassungen und auch die Einstellung des MMORPGs zum Vampirspiel World of Darkness traf die Fans hart. CCP Games wollte sich auf EVE konzentrieren und veröffentlichte für das Sandbox-MMO regelmäßig Update, darunter erst kürzlich eine Umstellung auf Free2Play. Auch in den VR- und Mobile-Markt stieg das Unternehmen ein und veröffentlichte das erfolgreiche EVE Valkyrie für Playstation VR, HTC Vive und Oculus Rift. Für Mobile Geräte wurde Gunjack auf den Markt gebracht, ein Shooter im EVE-Universum.

Was ist CCP Games wert?

Trotzdem suchen die Geschäftsführer von CCP Games sowie die Investorengruppen Novator Parnters, General Catalyst Partners und New Enterprise Associates einen Verkauf der Firma. Zumindest werden mal die Fühler ausgestreckt, um herauszufinden, wie das Interesse aussieht und mit welchem Betrag man rechnen kann. Angeblich soll CCP Games – wenn überhaupt – für mindestens 900 Millionen US-Dollar verkauft werden.

Was würde das für EVE bedeuten? Vermutlich dasselbe, was jeder Verkauf einer Spielerfirma bedeutet. Zu Beginn heißt es, dass sich nichts ändert, dann beginnen die Entlassungen und Umstrukturierungen und am Ende verändert sich doch so viel, dass die Spieler abspringen und die Spiele abgeschaltet werden müssen. Siehe Daybreak Studios. Der Verkauf der Everquest-Macher hatte – trotz gegenteiliger Behauptungen – das Ende von Everquest Next mit sich gebracht.

Doch noch steht nicht fest, dass CCP Games verkauft wird. Wie gesagt, die Geschäftsführer und Investoren strecken erst einmal die Fühler aus. Was dann daraus wird, das zeigt vermutlich das kommende Jahr.

Quelle: Bloomberg

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