Wo bleibt Electronic Arts mit Wing Commander und Ultima?

EA besitzt mit Wing Commander und Ultima zwei zugkräftige Marken, welche genau in die Genres fallen, die momentan so beliebt sind. Mit einem neuen Wing Commander könnte EA Chris Roberts zeigen, dass man die Marke noch immer nutzen kann und mit einem noch größeren Budget, als es Star Citizen hat, etwas noch größeres tun kann. Ein besonders großes Risiko würde EA wohl nicht damit eingehen, ein neues Wing Commander anzukündigen. Die Marke würde auch heute noch ziehen. Es gibt noch sehr viele Fans der altehrwürdigen Reihe, die sich einen Nachfolger wünschen würden. Aber vielleicht müsste es gar kein Nachfolger sein. EA könnte beispielsweise auch ein Remake des ersten Teils machen und mit einer bombastischen Grafik aufwarten. Kilrathis im Weltraum zu jagen würde nämlich auch heute noch richtig Spaß machen.

Warum nutzt man bekannt Marken nicht?

Daneben besitzt Electronic Arts auch die Marke Ultima, die in den 1980er und 1990er Jahren für eine der besten Rollenspielserien überhaupt stand. Die Marke wieder zu beleben bringt aber ein Problem mit. Denn mit einer weiteren RPG-Serie würde sich EA selbst Konkurrenz zu Dragon Age machen. Ein neues Ultima-RPG müsste sich also deutlich von Dragon Age unterscheiden, was nicht so einfach werden würde. Dennoch hätte auch diese Marke noch einiges an Zugkraft. Mit einem neuen Ultima könnte EA mehr auf die Retro-Schiene aufspringen und ein isometrischen, partybasiertes Rollenspiel abliefern. Doch damit würde man wohl nur eine Nische bedienen.

Was Electronic Arts mit den Marken Wing Commander und Ultima vor hat, ist ungewiss. Doch wer weiß, vielleicht überrascht uns das Unternehmen und kündigt bald ein Spiel zu einer der Serien an. Wenn wir wetten würden, dann würden wir dies auf Wing Commander tun.

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