Fallout 3 Mythos: Der Geist von Arlington Cemetery

    In Fallout 3 gibt es einen Ort, welcher als Grabstätte für Helden des 2. Weltkriegs diente. Dieser Ort hört auf den Namen Arlington Cemetery, welcher auch in Wirklichkeit ein Nationalfriedhof in den Vereinigten Staaten ist. Im Spiel fielen auf diesen Ort Bomben, sodass es nun ein sehr düsterer Ort ist, aus dem das noch wenige Leben entzogen wurde. Einem Mythos aus den Fan-Foren der Spielreihe nach soll es dort spuken – es soll im Spiel also angeblich einen Geist geben. Indizien dafür sollen mysteriöse Staubwolken sein und Blumen, welche – ungewöhnlicherweise – auf einigen Gräbern wachsen.

    Diese Staubwolken und auch die Blumen gibt es wirklich an diesem Ort. Erst einmal muss dies nicht unbedingt etwas außergewöhnliches sein, da Staubwolken im Spiel öfter vorkommen, jedoch je nach Lichteinfall und Blickwinkel verschiedene Färbungen und Formen haben können. Wieso jedoch die Blumen dort wachsen kann man nicht eindeutig sagen. Vielleicht will man damit vermitteln, dass sich die Erde nach dem Bombeneinschlag auf Arlington Cemetery wieder erholt und entsprechend Pflanzen wieder wachsen können. Natürlich können die Blumen auch von stillen Besuchern dort hin getragen worden sein.

    Was aber viel wichtiger ist, ist die Tatsache, dass man in diesem Gebiet auf Mister Crowley treffen kann, welcher zufällig an Orten auftauchen kann, nachdem er seine Rüstung angezogen hat (Video – ab 5:30). Da Mister Crowley ein ghulifizierter Einwohner ist, können ihn viele Spieler aus der Ferne mit einem Geist oder gar Untoten verwechselt haben – zumal dieser womöglich in die entgegengesetzte Richtung läuft als der Spieler und deshalb schlecht erkannt werden kann. Einen Geist gibt es auf diesem Friedhof also nicht, dennoch bietet dieser Ort viel Spielraum für weitere Mythen.