IDG steht offenbar zum Verkauf

Im vergangenen Jahre wurde die Mediensparte des Verlags abgespaltet und an das französische Verlagshaus Webedia verkauft. Man wollte sich auf die Kernzielgruppe IT-Entscheider, Line of Business Manager, IT-Professionals und Tech Enthusiasts konzentrieren. Damit sollte eine Strategieänderungen eingeläutet werden, um den Verlag als als weltgrößtes Tech Media-, Data- und Service-Unternehmen zu platzieren. Doch offenbar wird nun der gesamte Verlag verkauft.

Steht IDG zum Verkauf?

Der ehemalige IDG-Manager Colin Crawford, der früher Chef der Onlinesparte war, erklärt, dass die Investmentbank Goldman Sachs den Verlag “ am besten in einem Stück“ verkaufen soll. IDG-Vorstand York von Heimburg äußerte sich bisher nicht zu diesen Gerüchten.

Schaut man sich die Ergebnisse der deutschen Tochtergesellschaft IDG Communications Media AG für das Geschäftsjahr 2014 an, so sieht man, dass ein Jahresergebnis nach Steuern von -616.000 € erzielt wurde. Dabei machte der Spiele-Bereich sogar noch Gewinn. Ein Verkauf ist bei einem solchen Ergebnis also durchaus denkbar, auch, wenn die Zahlen von 2015 noch nicht bekannt sind. IDG ist in 97 Ländern  vertreten, wobei das IDG Media Network laut unternehmenseigenen Angaben weltweit 280 Millionen Technologie-Entscheider und -Käufer erreicht.

Ob etwas an diesen Gerüchten dran ist, wird man wohl in nächster Zeit erfahren. Wir bleiben für euch am Ball.

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