Drachengame: So könnte der Ausweg für Rainer Winkler aussehen

In letzter Zeit häufen sich ja wieder die Berichte über Rainer Winkler, dem sogenannten Drachenlord. Zuletzt war von anonymen Fans das „Schanzenfest“ ausgerufen worden, welches dann untersagt wurde, woran sich aber nicht alle „Hater“ gehalten haben. Doch wie könnte der Ausweg für Rainer Winkler aus dieser Situation aussehen?

Seit ein paar Tagen kursiert in einschlägigen Foren das Gerücht der 1. Bürgermeister Harald Kempe hätte dem YouTuber / YouNowler Drachenlord ein finanzielles Angebot für das Grundstück unterbreitet, mit der Absicht einen Wegzug zu ermöglichen. Nach unseren Recherchen handelt es sich dabei um ein Gerücht – der Gemeinde liegen dazu keine Informationen vor und das Landratsamt wollte zu diesem Thema keine Auskunft erteilen.

Dennoch habe ich mir in diesem Zusammenhang Gedanken gemacht wieso der Drachenlord nicht einfach mit seinen Internetaktivitäten aufhört und wie für ihn ein Ausweg aus dieser Situation aussehen könnte.

Warum hört er nicht einfach auf?!

Der Lebensunterhalt wird nicht in einem Online Casino erworben, sondern durch die Onlineaktivitäten auf den verschiedenen Streamingplattformen. Natürlich ist es einfach zu sagen: „Ja, dann soll er halt aufhören!“, doch, diese Forderung ist viel zu kurzsichtig.

Ihm wurde von seinem Vater ein Grundstück vermacht, auf dem er aktuell wohnt. Das heißt, sollte er mit dem Streamen aufhören, dann hat Herr Winkler keinerlei Einnahmequelle mehr. Wer jetzt glaubt das er dann so einfach Arbeitslosenhilfe bekäme, der täuscht sich gewaltig. Bevor irgendein Anspruch auf Unterstützung besteht, müsste zuerst das Grundstück veräußert werden, und der Marktwert dürfte durch die Historie, als auch aufgrund des eher schlechten Zustandes der Immobilie, eher gering ausfallen.

Es ist, denke ich, verständlich das man sein Familienhaus nicht gerne für sehr wenig Geld an andere abtritt, aber ohne diesen Schritt kann er eben auch nicht auf die Einkünfte aus den Onlineaktivitäten verzichten, denn sonst wäre er mittellos und hätte, aufgrund von Immobilienvermögen, kein Anspruch auf staatliche Unterstützung.

Auch wenn es nur ein Gerücht war, so wäre ein attraktives Angebot die einzige Möglichkeit für Rainer Winkler ein normales Leben zu führen, vorausgesetzt er würde seine Onlineaktivitäten einstellen. Natürlich könnte er auch einfach das Grundstück verkaufen, woanders hinziehen und das Gleiche komplett von vorne erneut aufkeimen lassen, aber damit würde er die Möglichkeit seines Lebens verschenken.

Abschließende Worte

Ich kann absolut verstehen, wenn man einzelne Personen nicht sonderlich mag oder den zur Verfügung gestellten Online-Content nicht sehen möchte. Die Lösung dafür ist: Sich den Online Content einfach nicht anzuschauen. Durch das Verbreiten von Hass, Beleidigungen und teilweise Morddrohungen begeht man, meiner Meinung nach, eine – oder mehrere – Straftat(en).

Da wäre § 185 StGB (Beleidigung / Ehrverletzung), § 186 StGB (Üble Nachrede) und § 238 StGB (Nachstellung). Noch nicht enthalten sind Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch und das sind nur die Delikte, welche mir spontan eingefallen sind, welche dort in unbestimmter Frequenz verübt werden.

Als Hinweis möchte ich noch anmerken, dass die Pressekontakte nicht namentlich genannt werden wollten, obgleich sie kein Statement abgegeben haben. Dies zeigt mir wie schwierig die eigentliche Situation vor Ort sein muss, wenn sogar Behördenmitarbeiter, nach Möglichkeit, nicht in den „Dunstraum“ der ganzen Thematik gezogen werden möchten. Diese Entwicklung halte ich persönlich für kritisch, denn das ist und sollte unter keinen Umständen der Normalzustand sein. Dies erwähne ich ausschließlich, damit jedem Leser und jeder Leserin klar wird das hier mit mehreren offiziellen Quellen gesprochen wurde.

Wer zu viel Geld hat um quer durch Deutschland zu fahren, nur um einen Menschen zu verachten, der kann das Geld auch in die besten Online Casinos stecken.

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