Assassin’s Creed Syndicate: Haben wir das nicht schonmal gespielt?

Ist die Luft raus? Grundsätzlich ist Assassin’s Creed eine sehr gute Spieleserie, die manchmal etwas unglücklich umgesetzt wird – *Hust*Unity*Hust*. Doch so langsam stellt sich Stagnation ein. Das Setting ändert sich, aber im Grunde ist es immer dasselbe Spiel.

Dasselbe in grün

In Assassin’s Creed Syndicate wird man gleich zwei Helden spielen können, einer davon ist eine Frau. Das ist sehr löblich und ein richtiger Schritt hin zur Gleichberechtigung. Die Kämpfe sollen noch intensiver und  brutaler sein, die Stadt noch größer. Außerdem wird man eine eigene Bande leiten und Fahrzeuge nutzen können. Das sind alles schöne und auch notwendige Neuerungen, doch trotzdem wirkt das alles so, als hätten die Entwickler den Vorgänger genommen, eine neue Stadt eingefügt und ein paar zusätzliche Elemente integriert. Das Spiel an sich ist dasselbe. Malt man eine Orange blau an, bleibt sie trotzdem eine Orange.

Zudem hat Ubisoft mit einem weiteren Problem zu kämpfen: Das Vertrauen der Fans wurde mit dem zu frühen Release des Vorgängers Unity verspielt. Dieses Vertrauen muss erst wieder zurückgewonnen werden. Natürlich hauptsächlich mit einer stabilen Veröffentlichung und einem gut spielbaren Spiel. Ob das aber reicht? Mehr Innovationen und vor allem eine Evolution des Spiels an sich wären ebenfalls nützlich, wenn nicht sogar notwendig. Denn wenn die Luft raus ist, dann ist sie raus. Dann bringt es nichts, weiter zu versuchen, dasselbe Spiel in grün zu veröffentlichen, dann muss etwas Neues her.

Und genau diese Zeit könnte nun bei der Serie Assassin’s Creed gekommen sein.

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