Blick über den Tellerrand: Pen & Paper-RPG Symbaroum

Rollenspiele werden nicht nur am PC gespielt, eigentlich kommt das Genre aus dem Bereich der Brettspiele. Ich habe mir einen sehr interessanten Vertreter dieses Genres angesehen, den ich euch etwas näher vorstellen will: Symbaroum.

Meine Plan: Ich stelle euch das Spiel in mehreren Teilen vor. Im ersten erkläre ich mehr zur Hintergrundgeschichte und der Welt, im zweiten spreche ich über die Regeln und im dritten stelle ich eine typische Spielsession vor. Wenn euch das gefällt, dann kann man über weitere Teile nachdenken und beispielsweise Erweiterungen zum Spiel vorstellen. Fangen wir aber erst mal mit dem Setting an.

Symbaroum spielt in einem großen Gebiet um den mysteriösen Wald von Davokar. Vor etwa 1.000 Jahren befand sich hier das mächtige Imperium Symbaroum, das quasi über Nacht auf geheimnisvolle Weise verschwand. Überall im Wald sind die Ruinen dieses Reiches zu finden, welche Abenteuerer anziehen, die hoffen, Reichtum und Ruhm zu finden.

Etwa 20 Jahre vor den aktuellen Ereignissen fand ein gewaltiger Krieg im Land Alberetor statt, als die Dunklen Lords mit ihrer finsteren Magie und einer Armee von Untoten das Land überfielen. Vor fünf Jahren wurden die Königin Korinthia von den Dunklen Lords gefangen genommen und gefoltert. Ihre Befreiung führte schließlich zum Ende des Krieges. Doch die Magie hatte das Land zerstört. Nichts wuchs mehr auf den Feldern, überall lauerte der Tod. Korinthia, die aufgrund ihrer Verletzungen fortan eine Maske trug, entschied, das Land zu verlassen und nach Norden zu reisen. Dort siedelte sich das Volk nahe des Waldes Davokar an. Das Land wurde Ambria getauft in mehrere Grafschaften unterteilt. Städte wurden gegründet. Der Wald bot genug Rohstoffe und die satten Wiesen und Felder ermöglichten es den Flüchtlingen, Ackerbau zu betreiben. Und natürlich lockte der Forst mit seinen Schätzen und Geheimnissen. Mit den Barbaren, die in dieser Gegend zu Hause sind, wurde ein brüchiger Frieden geschlossen. Doch nicht alle Stämme sind glücklich damit.

In Davokar leben zudem die Elfen, die nicht wollen, dass die Menschen den Wald betreten. Sie berufen sich auf einen Pakt, den die Herrscher des zerstörten Symbaroum einst mit ihnen schlossen. Kein Mensch darf Davokar betreten. Doch die Menschen halten sich nicht daran, was zu Feindschaften und ständigen Überfällen durch die Elfen führt. Doch Davokar birgt noch mehr Gefahren: Trolle, Pflanzen, die einen unbedachten Helden in Sekundenschnelle verschlingen, korrumpierte Geschöpfe, die eine mysteriöse Krankheit in sich tragen und Pflanzen, deren Verzehr zum Wahnsinn oder zum Tod führt… Eine Expedition in den Wald ist also höchst gefährlich und kann schneller enden, als einem lieb ist.

Dennoch lockt der Umstand die Abenteuerer an, dass sich irgendwo tief im Wald die Ruine der Hauptstadt von Symbaroum befindet. Wer diese entdeckt, dem wird endloser Ruhm und unermesslicher Reichtum zuteil. Und über allem schwebt noch die Angst vor einer möglichen Rückkehr der Dunklen Lords, die Alberetor verwüsteten.

Die Spieler kommen neu in Ambria an und müssen hier ihren eigenen Weg gehen. Wie dieser aussieht, bleibt jedem selbst überlassen.

Danke an Prometheus Games für die Zusendung eines Rezensionsexemplars des Grundregelwerks von Symbaroum.

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