Pen & Paper RPG Symbaroum: Die Regeln

Nachdem wir uns in unserem vorherigen Artikel der Welt und Hintergrundgeschichte des Pen & Paper RPGs Symbaroum gewidmet haben, folgt nun ein kurzer Abriss über das Regelwerk.

In Symbaroum stehen zwei Dinge im Vordergrund:

  1. Spannende Abenteuer
  2. Ein schnelles und unkompliziertes Gameplay

Beides geht Hand in Hand, was am recht einfach zu spielenden Regelwerk liegt. Symbaroum basiert auf einem D20-System. Das heißt, der wichtigste Würfel ist der 20-seitige, mit dem fast alle Proben gewürfelt werden – nur bei Schadenswürfen kommen weitere Würfel zum Einsatz.

Zunächst steht – wie bei jedem RPG – die Erschaffung eines Charakters an. Schon hier zeigt Symbaroum, dass der Spielspaß im Vordergrund steht. Denn zwar wählt ihr ein Volk (Menschen, Wechselbalg (im Prinzip ausgestoßene Elfen), Oger oder Goblins) und eine von mehreren Klassen wie Krieger, Mystiker oder Schurke, dies jedoch zwängt euch nicht in eine Rolle, an die ihr euch zwingend halten müsst. Im Prinzip bestimmt diese Erschaffung eines Helden nur euren bisherigen Werdegang und spielt damit in die Hintergrundgeschichte des Charakters hinein – was hat er bisher so gemacht, was hat er gelernt? Allerdings seid ihr im Spiel völlig frei darin, euren Helden in die Richtung zu entwickeln, die ihr euch vorstellt.

Das heißt, ein Held, der früher mal ein Krieger war, kann sich im Verlauf der Abenteuer auch zu einem Magier oder Schurken entwickeln. Ihr werdet vielleicht während des Spielens feststellen, dass ihr andere Pläne für euren Charakter habt, dass er sich – wie Helden in einem guten Buch – weiterentwickelt und aufgrund des flexiblen Systems von Symbaroum ist dies möglich – euch sind im Prinzip kaum Grenzen gesetzt.

Ein einfaches Regelsystem

Während der Abenteuer werdet ihr viele Herausforderungen meistern müssen, die wie in anderen RPGs auch mit dem Würfel entschieden werden. Hier kommt der W20, der 20-seitige Würfel, zum Einsatz. Euer Held verfügt über Skills und Attribute, die bei den Herausforderungen eine Rolle spielen. Ihr würfelt mit dem W20 und müsst euren Attributswert erreichen oder unterbieten. Je niedriger ihr würfelt, desto besser. Der Spielleiter kann die Herausforderung noch modifizieren und sie schwieriger machen, indem er Punkte abzieht oder sie vereinfachen, indem er Punkte hinzu gibt. So sind manche Herausforderungen leichter zu meistern, andere sind schwieriger.

Das Kampfsystem funktioniert auf dieselbe Weise – mit einem großen Vorteil für den Spielleiter. Dieser würfelt nämlich gar nicht. Selbst dann nicht, wenn ein Monster einen Spieler angreift. Denn Symbaroum sieht eine solche Attacke als Verteidigung des Spielers an. Das heißt, der Spieler würfelt gegen den Angriffswert des Monster einen Verteidigungswurfe, während er bei einer Attacke seinerseits gegen den Verteidigungswert der Kreatur würfelt. Bei einem Treffer muss noch der Schaden bestimmt werden – hier kommen die anderen Würfel zum Einsatz.

In Symbaroum gibt es keine Stufen. Ihr verbessert euren Helden durch die Skills. Mit steigender Erfahrung könnt ihr euch neue Fähigkeiten kaufen oder bestehende in drei Stufen aufwerten, was natürlich pro Stufe immer mehr Punkte kostet. So wird euer Held stetig stärker.

Zweiter Teil des Reviews zum Pen & Paper RPG Symbaroum Klick um zu Tweeten

Das Regelsystem von Symbaroum ist sehr einfach zu erlernen und auch sehr schnell zu spielen. Jeder Spieler bekommt viele Freiheiten, seinen Charakter so zu entwickeln, wie er das gerne möchte und der Spielleiter – der vom Würfeln ausgenommen ist – kann sich darauf konzentrieren, spannende Geschichten zu erzählen und atmosphärische Situationen zu erschaffen, in denen die Spieler dann agieren.

Im dritten Teil unserer Review-Reihe zum Pen & Paper-RPG Symbaroum werden wir ein abschließendes Fazit zum Spiel abgeben.

Vielen Dank an den Prometheus-Verlag für die freundliche Zusendung des Basis-Regelwerks.

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