Ubisoft: Bis zu 700.000 EUR Geldbußen durch Börsenaufsicht

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Erst nehme ich noch Ubisoft in Schutz als viele Gamer wegen mangelnder Performance von Watch Dogs 2 rumnöhlen und nun das. Am 15. November 2016 hatten wir ja bereits berichtet das Angestellte, unter Anderem der CEO von Ubisoft, von der französischen Börsenaufsicht Insiderhandel vorgeworfen bekommen. Was so ganz an uns vorbeigegangen ist, ist der aktuelle Zwischenstand!

Anbei eine Auflistung der Geldbußen die wegen Insiderhandel verhangen wurden

  • Christine Burgess (CEO Ubisoft International Productions): 58.000 EUR
  • Francis Baillet (Vizepräsident Corporate Affairs): 51.000 EUR
  • Olivier Paris (Stellvertetender Vizepräsident und CEO): 35.000 EUR
  • Yanis Mallat (CEO Ubisoft Montreal): 174.000 EUR
#Ubisoft-Management muss harte Geldbußen der #Börsenaufsicht @l_amf bezahlen! Klick um zu Tweeten

Dabei sind die Strafen noch verhältnismäßig gering ausgefallen, wenn man bedenkt das der Strafforderungskatalog der französischen Börsenaufsicht bis zu 700.000 EUR als Bußgeld gefordert hatte.[1] Ich vermute, weil hier eine besondere Schwere unterstellt wurde.

Unterm Strich bleibt aber zu sagen: die Leute wurden bestraft, also muss es durchaus greifbare Beweise gegeben haben.


[1] http://www.challenges.fr/high-tech/jeux-video/ubisoft-5-salaries-devant-l-amf-pour-des-delits-d-inities_438967

 

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